Riesen aus der Tiefe: Kalmare halten Kalifornien in Atem
Der US-Staat an der Pazifik-Küste wird seit Kurzem von Kalmaren heimgesucht. Warum ist weitesgehend unbekannt. Im Süden Kaliforniens sammeln sie sich momentan zu tausenden. Die 10- armigen Weichtiere stammen aus den Tiefseeregionen der süd- und mittelamerikanischen küstennahem Gebieten. Aus irgendeinem Grund pilgern sie seit einigen Jahren von diesen in die US-Gewässer und es werden Jahr für Jahr mehr. Tag für Tag werden neue Kadaver an die Strände gespült, und diese lassen darauf schließen, dass die kalifornischen Kalmare Längen von über 8m erreichen können. Kein Wunder also, dass viele Taucher es mittlerweile unterlassen in ihren angestammten Gebieten zu schwimmen. Es wurde schon von mehreren Angriffen berichten. Tückisch ist der sehr kräftige, papageienähnliche Schnabel der Kopffüsser, der ernstzunehmende Wunden reissen kann. Andere Tauher berichten, dass die Tiere nur neugierig wären. R. Uzun z.B. hat ein Video gedreht und es bei Youtube veröffentlicht, was einige seiner Begegnungen mit den Kalmaren zeigt. (Zu sehen HIER) Wissenschaftler nehmen an, dass Kalifornien auch in den nächsten Jahren mit den unerwünschten Invasoren zu rechnen hat. Die Tiere hätten sich einen neuen Lebensraum erschlossen und würden ihn fürs erste nicht verlassen. Wahrscheinlich stehen die Wanderungen der Kalmare mit dem Nahrungsangebot in ihren Lebensräumen in Verbindung.
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