Was den Hecht mit der Gans verbindet
Die Überschrift ist wörtlich gemeint: Es ist eine Schnur. Die nun genannte Methode des Hecht und auch anderweitigen Fischfangs ist vielleicht auch die abwegigste. Hierbei wird an den Flügel einer Gans, bei kleineren Fischen auch einer Ente eine Schnur befestigt. Die Kordel ist wiederum mit einem Köder bestückt. Wenn nun ein Fisch anbeißt, zieht er die Gans unter Wasser, diese kontert mit Flugversuchen, doch der Fisch ist meist so schwer, dass der Vogel nicht weit kommt, den Fisch aber oft noch aufs Land zerrt. Dann kann der Fischer getrost "seinen" Fang vom Vogel nehmen. Es ist, eher war, einfacher mit Wasservögeln zu jagen als mit Ködern. Die Gänse schwammen über das Gewässer und deckten so einen größeren Bereich ab. Und man wurde von lauten Schnattern gewarnt, wenn ein Fisch anbiss. Dann konnte man den Vogel und den Flossenträger aus dem Wasser ziehen usw. Doch ist natürlich völlig klar, dass es den Gänse als unfreiwilliger Köder wahrlich keine Freude ist! Schon gar nicht, wenn sie mehrmals als Angelersatz zu dienen haben...
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