Haarscharf und filmisch festgehalten: Walfangschiff rammt Umweltaktivisten
Schon seit Jahren gibt es einen "Krieg" zwischen Walfängern, insbesondere der Japaner, und Umweltaktivisten. Legendär die Angriffe von Greenpeaceaktivisten, die mit aller Kraft versuchten ein Walfangschiff
zu stoppen und dabei die Besatzung neben Stinkbomben mit pfundweise Butter bewarfen. Das Ziel ist ganz klar, die unnötige Jagd auf Wale zu verhindern. Nahe der Antarktis kam es nun zu einem zu einem weiteren Aufeinandertreffen zwischen japanischen Walfängern und Umweltaktivisten, diesmal von der Organisation Sea Shepherd. Das Schnellboot der Naturschützer wurde dabei so stark beschädigt, dass es sank und die Insassen gerettet werden mussten. Ganze 3m wurden vom Bug des Schiffes abgerissen, die Aktion ging haarscharf an einer Katastrophe vorbei. Man wollte die Walfänger mit altbewährten Mitteln bedrängen sie so weit stören dass sie die Jagd zumindest in diesen Gewässern fürs erste einstellen müssen.
Doch die Besatzung des Schiffs schien sich das nicht gefallen zu lassen und startete eine Gegenattacke die mit ihrer Härte alles überbietete was man sich hätte ausmalen können.
Die mutigen Insassen des Sea Shepherd Schiffs "Ady Gill" sind also grade noch einmal glimpflich davon gekommen, man schiebt sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe, der australische Umweltminister mahnt, man solle weitere Konfrontationen dieser Art tunlichst vermeiden. Auch Sea Shepherd wäre nicht unschuldig, beide Seiten sollten sich mäßigen. Fürs erste ist es ruhig im Südpolarmeer, aber es werden sich sicherlich, und das zu Recht (!), weiterhin Umweltorganisationen gegen den Walfang einsetzen...
Ein interessantes Video zum Vorfall können Sie HIER einsehen.
Bild by Lori Mazzuca