Fischerei: Bestände erholen sich
In Kopenhagen tagte vor kurzem der internationale Rat für Meeresforschung und er hatte gutes zu verkünden: Das erste mal seit langem gibt es etwas positives von der Fischerei zu vermelden, zumindest für die Fischbestände der Nordsee. Kabeljau und Nordseescholle sowie Heringe sind in der Nordsee nun häufiger anzutreffen. Seit 2006 hat sich der Bestand der Schollen um ganze 56% erhöht. Der Kabeljau schlägt jedoch alles: Im selben Zeitraum wuchs sein Bestand in diesem Gebiet um 75% an. Die Heringspopulation wird bald auch weiter wachsen, da in diesem Jahr viele Jungfische das Licht der Welt erblickten. Nur der Seelachsbestand ging zurück, dafür ist jedoch ein ungeklärter Rückgang an Nachkommen und nicht die Fischerei verantwortlich. Und warum geht es den Nordsee-Fischen besser? Sie wurden etwas geschont. Durch kleinere Fangflotten und Einhaltung der EU-Management Pläne. Dies zeigt, das intelligentes Handeln und moderne Fischfangmethoden auch zum Wachstum der Fisch-Schwärme führen kann. Neue Studien haben das ebenfalls bestätigt. Fraglich ist, ob man wie angeordnet, die Fangquoten für 2010 erhöhen sollte.
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