Schlupfloch in der Walfangpolitik?
Wie bereits HIER angedeutet, werden Kleinwale wie Delfine oder Schweinswale in der Walfangpolitik "nicht für voll genommen". Während die großen Arten wie Blau- und Glattwale durch iternationale Abkommen relativ geschützt sind, sieht es bei den Kleinwalen leider anders aus: Die Jagd auf sie gehe ungehindert weiter, bemängeln Umweltschützer. Fangstopps oder ähnliches gäbe es meist nur bei Großwalen, die Kleinwale hätten schlechte Karten. Dies bietet wiederum Schlupflöcher wie Walfangstaaten wie Japan, die weiterhin Jagd auch Schweinswal und Co. machen. So fangen japanische Fischer um die 16.000 Dall-Hafenschweinswale. Ein vielleicht noch größeres Problem für die Kleinwal Bestände ist das ungewollte Fangen der Tiere, als Beifang, der nicht verwertet werden kann. (Einige Arten hat das an den Rand der Ausrottung getrieben,siehe HIER) Jährlich werden unzählige Kleinwale ungewollt gefischt. Man sollte dagegen vorgehen, meinen Umweltorganisationen, erst wenn den Kleinwalen mindestens ebenso viel internationale Aufmerksamkeit zukäme, wie ihren größeren Verwandten, wären sie verhältnismäßig sicher.
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