Meeresbewohner in Gefangenschaft: Quallen
Eine Qualle besteht zu über 98% aus Wasser, sie treibt durch die Meere und frisst was sie gerde so erhaschen kann, aktiv bewegen sich Quallen nur wenn es notwendig ist, wieso auch, die Strömung ist schließlich stark genug. Nun denkt man sich, eine Qualle in einem Aquarium zu halten wär einfach, ist es aber ganz und gar nicht, nur selten werden Quallen präsentiert. Oft sieht man kleine, weiße Quallen in Aquarien, Ohrenquallen, diese sind wohl noch am leichtesten zu halten.
Das wichtigste für Quallen ist eine stetige Strömung, sonst würden viele von ihnen einfach zu Boden sacken. Außerdem muss für spezielle Nahrungszufuhr gesorgt werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wassertemperatur. Viele Quallen benötigen je nach Alter stets eine andere Wassertemperatur, die oft perfekt mit der des wirklichen Lebensraum der Qualle übereinstimmen muss. Was eher unbekannt geblieben ist, dass Quallen ihr Leben als spezielle Larven starten. Männchen und Weibchen geben sogenannte Geschlechtzellen ab, wenn diese miteinander verschmelzen setzen sie sich am Meeresgrund fest und wachsen zu einem Polypen, ähnlich einer Seeanemone. Daraus entwickeln sich dann die Quallen wie wir sie kennen, Nesseltiere mit Schirm. Und während dieser Entwicklung ist die Temperatur sehr wichtig.
Spektakulär ist das Quallenhaus im Ocean-Park Hong Kong. Dort leben viele verschiedene Arten in mit über tausend Exemplaren. Wer nicht so weit reisen möchte, kann unteranderem in Berlin viele verschiedene Quallen bewundern.