Inselverzwergung und- Gigantismus
Eine Landmasse sertzt sich vom Festland ab, eine Insel entsteht. Durch Erdplattenverschiebungen, wird dies meist bewirkt, eine Landmasse wird abgetrieben vom Festland, oder sie entsteht im Wasser, um einen Vulkan, zum Beispiel. Die Tierwelt, natürlich beim erstgenannten Szenario, bleibt vorhanden, bei letzterem wandern meist neue Arten ein. Doch die Insel ist isoliert, der Ozean trennt sie von den anderen Landmassen, und dies bewirkt oft vieles am Wachstum der Tiere dort. Wenn die Insel deutlich kleiner ist, als der vorherige Lebensraum, schrumpfen auch deren Bewohner, und das manchmal drastisch. So ist bereits bekant, dass es diese Zwergformen bereits unter Dinosauriern gab. Europasaurus war durch das Meer von seinen Verwandten abgeschnitten. So wurde er gerade mal 6m lang, sein Verwandter, der Brachiosaurus brachte es auf 28m Länge. Auch Mammuts waren auf Inseln geschrumpft. Das Wrangel-Mammut, benannt nach der Insel vor Russland war weitaus kleiner als seine Verwandten. Auf Flores gab es den sogenannten Hobbit, einen Zwergmenschen von maximal 1m Höhe, und Sizilien war in der Vorzeit von 90cm hohen Elefanten bevölkert. Heute gibt es Beispiele wie das Sumatra-Nashorn oder den winzigen Insel-Graufuchs auf einigen Eilanden vor Kalifornien. Auch ein schönes Beispiel ist sind die Spitzbergen-Rentiere. Sie erreichen nur 65cm Schulterhöhe und sind damit Zwerge im Vergleich zu normalen Rentieren. (ca. 1, 10m Schulterhöhe) Viele Reptilien aber auch Nagetiere neigen dagegen zum sogenannten Gigantismus. So ist der auf den kleinen Sunda-Inseln vorkommende Komodo- Waran weitaus größer als alle seie Verwandten, gleiches lässt sich auch bei anderen Echsen beobachten. Auch einige Vögel schienen darauf ähnlich zu reagieren: Auf Neuseeland lebten bis zu 4m hohe Moa-Vögel, einen Strauß ähnlich. Doch Neuseeland besteht jedoch auch aus zwei recht großen Inseln. Trotzdem ist es beeinduckend, was etwas Wasser um sie herum, auf Lebewesen für Auswirkungen hat.
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