1. Weltozeankonferenz mahnt
Die ersten Weltozeankonferenz in Manado, Sulawesi, spricht nochmals Mahnungen aus: Durch erhöhtes Co2 in der Atmosphäre und der damit verbundenen Klimaerwärmung, sterben Korallenriffe schneller ab als gedacht. Wenn die Co2-Emissionen bis 2020 nicht stark verringert werden, könnten große Teile der Riffe absterben, ein einzigartiger, 570 Mio Jahre alter Lebensraum würde verloren gehen. Aber die Forscher haben außer diesem noch ein durchschlagendes Argument: 100 Mio Menschen allein in Indonesien leben von den natürlichen Ressourcen der Riffe. Ohne die Riffe wäre dieser fischende Teil der Bevölkerung arbeitslos. Etwas, was auch der Regierung zu schaffen machen würde. Außerdem werden im indonesischen "Korallendreieck" genannten Riffbezirk, jährlich drei Milliiarden Dollar durch Fischfang generiert. Hoffentlich wird der einmalige Lebensraum Riff eine Zukunft haben, Wissenschaftler weltweit forschen nach weiteren Hilfen für die "Wiederaufforstung" von Riffabschnitten und deren Schutz. Aber dass es nun auch eine Weltozeankonferenz gibt ist ja auch ein schon ein Fortschritt, ein lohnender, den er rüttelt die Welt wach!
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