Kleiner Fehler, Gravierende Folgen: Glattrochen bald ausgestorben
Kleine Fehler passieren jedem mal. Und wie man nun sieht auch renommierten Wissenschaftlern und das über Jahre hinweg.
Ein französisches Forscherteam hat sich vor kurzem genauer mit dem Glattrochen (Dipturus batis) beschäftigt und herausgefunden, dass es sich hier nicht um eine sondern um zwei Arten zu handeln scheint, die jetzt unter Dipturus flossada und D. intermedia. Erstere bleibt mit 1,40m relativ klein, Letztere ist mit maximal 3m Länge der größte Rochen des Nordatlantiks und der Nordsee, aber er steht kurz vor dem aussterben. Zuvor dachte man, die seltenen großen Tiere wären einfach nur Glattrochen. Als man die Arten noch als eine Spezies sah, war der Bestand schon beunruhigend gering, nun steht die größere der beiden Arten vor dem Aus, der Grund: Überfischung.
Glattrochen wird in ganz Europa als Seeforelle angeboten, insbesondere in Frankreich gilt er als Spezialität.
Da die kleineren schwere zu fangen sind, sind sie noch relativ gut davon gekommen, auch wenn man sie ebenfalls auf der roten Liste findet...