Pfeilschnell und gefährlich: Barrakudas
In den tropischen und subtropischen Meeren gehören Barrakudas zu den Topräubern. Der große Barrakuda ist mit bis zu 3m Länge die größte Art, die anderen bleiben kleiner, teilweise unter einem Meter. Auffallend an den Räubern ist ihr großer, zähnestarrender Unterkiefer. Was mit diesem Bekanntschaft macht hat meist nichts mehr zu lachen. Junge Barrakudas leben in Schwärmen an Riffen. Mit zunehmenden Alter lösen sich die Gruppen auf und die Adulten Tiere leben einzelgängerisch weiter. Diese Raubfische sind rasend schnell, Taucher sollten lieber das Weite suchen wenn der Barrakuda beginnt zu drohen. Ihre Bisse sind kräftig und schmerzhaft, und der Mensch wird als Bedrohung angesehen und somit attackiert. Den Scätzungen zufolge sind Barrakudas gefährlicher als Haie, letzteren wurden zahlreiche Angriffe zugeschrieben, die eigentlich von den großen Knochenfischen stammen. Die Alttiere besetzen Reviere die gegen alles verteidigt werden was dem Barrakuda nicht behagt, und die Angriffe werden erfolgreich gegen vieles ausgeführt: Meeressäuger, große Knochenfische, Menschen ja sogar größere Haie gehen lieber in die Defensive und ziehen sich zurück bevor sie sich mit dem "Pfeilhecht" anlegen.
Leider ist auch der große Barrakuda bei Sportfischern hoch im Kurs. Der kraftvolle Fisch verspricht einen harten Kampf dessen Ausgang ungewiss ist. Zum Glück hat dies aber kaum Auswirkungen auf den Bestand der Tiere.