Mangrovenwälder und Baumfische
Bangladesch und Indien sind die Heimat der großen Mangrovenwälder, ein einzigartiger Lebensraum. Die Mangrovenbäume gedeihen auf z.T. überschwemmten Sandbänken im Brackwasser, sodass ihre Wurzeln aus der Erde wachsen um an genügend Sauerstoff zu gelangen. Tiere wie das Leistenkrokodil, der Irawadidelfin aber auch der Königstiger finden in dieser Wasserlandschaft den idealen Lebensraum. Die Sundarbans genannten Wälder werden nun aber zurückgedrängt. Wie sooft baut der Mensch, Hotels und Gebäude für Fischerei und Krabbenfang. Dabei sind die Wälder auch für die Menschen dort wichtig, sie dienen als Puffer für die tropischen Zyklone die sich regelmäßig über dem indischen Ozean zusammenbrauen. Sie schützen Tier- und Pflanzenwelt. Und auch den Menschen, wenn diese die Wälder nicht abholzen. Doch man bleibt dort unbelehrbar. Auch interessant sind die dort lebenden Schlammspringer. Diese Fische leben amphibisch und verbringen viele Stunden täglich an Land. Sogar auf Bäume klettern sie um sich z.B vor Feinden zu schützen. Ihre kräftigen Flossen helfen ihnen dabei. Es muss ein seltsamer Anblick sein einem Fischschwarm dabei zuzuschaue wie er eine Mangrove empor klettert.
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