Neue Studien untermauern Sonarempfindlichkeit bei Schnabelwalen
Schnabelwale sind urtümliche Meeressäuger die großflächig über die Ozeane verteilt zu finden sind. Sie scheinen extrem empfindlich auf das Sonar von Schiffen und besonders U-Booten zu reagieren.Eine neue Studie scheint diese Theorie weiter zu untermauern. Es ist bekannt, dass ganze Gruppen von Schnabelwalen nach Marineeinsätzen stranden. Der Grund: Das Sonar beeinflusst die Orientierung der Wale und lässt sie auflaufen. Neue Erkenntnisse zeigen, dass gestrandete Schnabelwale nach Marineeinsätzen wohl an der Dekompressionskrankeit, auch Taucherkrankheit genannt, litten. Die neue Studie besagt, dass sie wegen dem Stickstoffgehalt ihres Blutes so anfällig sind: Schnabelwale tauchen oft und lange in Tiefen von über 1500m. Durch den Druck reichert sich der Stickstoff im Gewebe an, den die Wale beim atmen an der Oberfläche aufnehmen. Wenn sie nun das Sonar erreicht tauchen sie rasch an die Oberfläche und der Stickstoff bildet wegen des raschen Druckabfalls kleine Blasen, jene führen zu der Taucherkranheit. Die Folgen sind dann Schmerzen, Lähmungen und mehr.
Die US-Marine versucht nun, ihre Einsätze walfreundlicher zugestalten. Doch die ergriffenen Maßnahmen scheinen für Umweltschützer noch nicht ausreichend. Die neue Studie wurde teilweise sogar von der Marine finanziert.
Die US-Marine versucht nun, ihre Einsätze walfreundlicher zugestalten. Doch die ergriffenen Maßnahmen scheinen für Umweltschützer noch nicht ausreichend. Die neue Studie wurde teilweise sogar von der Marine finanziert.
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