Irawadi-Delfine doch nicht sicher?
Der Irawadi-Delfin ist eine spezielle Art der Delfine. Lange Zeit wusste man nicht, ihn einzuteilen, mittlerweile stellt man ihn in nähere Verwandtschaft zu den Orcas, auch wenn er äußerlich wie ein 2,5m langer Beluga aussieht. Er bewohnt Flussmündungen in Süd(ost)asien und ernährt sich von Fischen Krebsen und Kopffüssern. Schon seit langem gilt er als bedrohte Art, die größte Gefahr geht von den Fischern aus, in dessen Netzen er sich häufig verfängt und ertrinkt. Vor gut eiem Monat jedoch fanden Wissenschaftler bei einer Suchaktion eine riesige Population der Wale in Bangladesch. 6000 Tiere umfasste das dortige Vorkommen, sonst findet man nur vereinzelt mindere Populationen von ca. Hundert Tieren. Der Fund war also eine Sensation. Zuvor konnte jman die Zahl der Delfine nicht einschätzen, man wusste nur dass sie extrem selten sind. Doch ist auch hier Vorsicht geboten: Selbst dieser Bestand kann leicht schrumpfen, viele Fischer werfen in diesem Gebiet ihre Netze aus. Die Delfine sind also einer akuten Gefahr ausgesetzt. Die Fischerei bedroht das ganze Ökosystem, da sie stellenweise zu stark betrieben wird. Diese soll aber nun im Delfingebiet eingeschränkt werden. Noch ist also immernoch unklar, woie die Zukunft der Irawadi-Delfine aussieht. (Bild: abstrakte Zeichnung des Delfins Heike Pahlow)