Giftiger Grottenkrebs entdeckt
Sehr sensationell klingt die Überschrift zwar nicht, trotzdem sind die Forscher der Tierärztlichen Hohschule in Hannover stolz auf ihren Fund. In einem Höhlensystem bei Lanzarote, fanden sie einen kleinen Grottenkrebs, äußerlich einem Hundertfüßer ähnlich. Der bereits 1979 das erste mal gesehene Krebs mit dem Namen Speleonectes atlantida, wurde jetzt wissenschaftlich beschrieben. Augen fehlen ihm, wie anderen Höhlenbewohnern, dafür besitzt er durch seine Antennen einen hervorragenden Tastsinn, mit denen er sich im Dunkeln koordiniert und jagt.
Ebenfalls bemerkenswert ist, dass der Krebs Giftklauen besitzt, die ihm helfen sich gegen Feinde zur Wehr zu setzen oder Beute zu erlegen.
Neben ihm wurden noch zwei andere Würmer entdeckt.
Unterirdische Höhlensysteme beherbergen oft noch unentdeckte Arten, weitere Expeditionen in andere Höhlen werden uns wahrscheinlich auch neue Tier- oder Pflanzenarten offenbaren.
Bilder des Krebses, HIER