Papageifische: Geschlüpft als Weibchen, gestorben als Männchen
Farbenfroh sind sie, die Papageienfische. Die Meeresbewohner sind besonders an tropischen Riffen zufinden und fallen wegen ihrem namensgebenden Schnabel und eben der Farbenpracht auf. Was dabei eher im Verborgenen bleibt: Die Fische vollziehen während ihres Lebens einen Geschlechterwandel. Beginnen ganz am Anfang: Die Fische Schlüpfen aus ihren Eiern. Was auffällt: Sie sind alle Weibchen. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel: Bei einigen Arten können ab und zu auch wenige Männchen aus den Eiern schlüpfen, diese werden Primär-Männchen genannt. Die Zeit vergeht, die Fische werden geschlechtsreif. Sie verändern ihre Farbe. Die primären Männchen sind nur durch ihr Laichverhalten und die Inneren Organe von den Weibchen zu unterscheiden. Nun werden die Fische immer älter und zu einem bestimmten Zeitpunkt wandeln sich alle Weibchen in Männchen um, zwangsläufig. Die primären Männchen bleiben weiterhin Männchen. Wie die Weibchen ändern aber auch sie in dieser Phase ihre Farbe. Ähnliches gibt es bei vielen Fischarten, es ist also nichtmal eine Ausnahme.
Wer ich das Bild oben angesehen hat, der kann erkennen, dass die Abbildung in der Umfrage diesem entspricht. Maskenpapageifisch ist die richtige Antwort, und wiedermal lag die mehrheit richtig.