Krebs-Epedimien im Meer
Nach neueren Untersuchungen stellte man beunruhigendes fest: Im Meer aber auch an Land, kommt es bei Tieren zu Krebsepedimien. Der Auslöser: Meist sind es Schadstoffe, die der Mensch in die Umwelt gebracht hat. Einige Forscher ziehen sogar den Gedanken in betracht, dass einige Arten sogar aussterben könnten. Tatsächlich gibt es in einigen Gebieten bedrohliche Zahlen von Krebskranken. Belugas z.B. scheinen oft betroffen zu sein. Sie suchen im Schlamm am Grund des St. Lorenz Stroms nach Muscheln und anderen Weichtieren. Beim wühlen werden Giftstoffe freigesetzt die sich im Sediment abgesetzt haben, die Wale werden krank. Eine Studie zeigt, dass ein drittel der gestrandeten Belugawale in verschmutzten Gebieten bereits an Krebs erkrankt waren. Im Gegensatz dazu sind Populationen in sauberen Gebieten weitgehend gesund, normal eben. Auch Meeresschildkröten sind von der Krankheit betroffen, auch bei ihnen gibt es gesunde und infizierte Populationen. Sogar Weichtiere könnten erkranken, meinen einige Forscher! In vielen Teilen der Welt haben die Krebsepidemien schon große Teile des Öko-Systems stark geschädigt, man muss dies unterbinden, denn auch für den Menschen würde die Reinigung betroffener Gewässer zugute kommen: An den Küsten der besagten Regionen haben auch weit mehr Menschen Krebs als anderswo, beide Seiten würden also profitieren.
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