Der Fidschi-Sturmvogel
Der Fidschi-Sturmvogel ist, an seiner Geschichte gemessen, einer komischsten Vögel überhaupt. Der nur 28cm lange Küstenbewohner, galt lange als ausgestorben, bis man 1855 einen Jungvogel fand, dieser wurde konserviert und ist heute noch im British Museum ausgestellt. Lange Zeit wurde nach weiteren Exemplaren gesucht, aber erfolglos. Erst im Frühjahr 1984 wurde ein ausgewachsenes Tier entdeckt, vermessen und wieder frei gelassen. Ein Jahr später konnte man eine kleine Population der Seevögel auf der Fidschi-Insel Gau ausfindig machen. Die letzte Zählung im Jahr 2007 ergab ca. 70 Tiere. Damit ist der Fidschi-Sturmvogel der wohl seltenste Vogel überhaupt. Die Population liegt an der Minimalgrenze der Überlebensfähigkeit. Wären es weniger Tiere wäre der Genpool zu klein und die Vögel könnten sich nicht mehr Fortpflanzen. Die kleine Gruppe auf Gau wird streng überwacht, Eingriffe in das Leben der dunkelbraunen Vögel werden vermieden. Kleine Erfolge sind in Sicht, vielleicht wird der Fidschi-Sturmogel bald wieder großflächig über die ganze Inselgruppe, wie einst, verbreitet sein, doch von diesem Ziel ist man noch weit entfernt...
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