Wasserliebende Affen
Die Japanmakaken, benannt nach ihrem Herkunftsland, haben eine besondere Beziehung zum Wasser. Anders als andere Affen sind sie richtige Wasserfanatiker. Das beste Beispiel dafür sind die heißen Gebirgs-Quellen in denen sie oft baden. Wissenschaftler vermuten, dass sich dieses Verhalten entwickelte, in dem die Affen Bergsteigern dabei zusahen, wie diese in den heißen Thermalquellen ein Bad nahmen. Japanmakaken sind dafür bekannt, dass sie schnell durch zusehen lernen. Mittlerweile verbringen sie Stunden im heißen Wasser, genießen die Wärme in der sonst eisig kalten Gebirgswelt. Das Bild ist auch aussagekräftig. Auch interessant ist, was eine auf der japanischen Insel Koshima lebende Gruppe von Japanmakaken tut: Sie waschen Süßkartoffeln vor dem Verzehr. Das tuen sie wohl schon recht lange, doch vor geraumer Zeit fand irgendein schlauer Affe heraus, dass die Kartoffeln noch schmackhafter sind, wenn man sie zuvor in Meerwasser anstatt im Süßwasser wäscht. Mittlerweile wäscht die gesamte Gruppe ihre Kartoffeln im Meer, es geht doch nichts über etwas gesalzene Kost!