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) Walhai im Vergleich zum Menschen
Der Walhai saugt Wasser ein und presst es durch seine schwammartigen Kiemen, die Nahrung bleibt dadurch im Maul und kann bequem verzehrt werden. Zähne besitzt der Walhai trotzdem, doch
sind sie vollkommen unnütz ( siehe dazu Rekorde der Wale und der Haie ). Die 30000 Zähne im
Walhairachen sind ein Erbe seiner Vorfahren und werden im Laufe der Evolution wohl ganz verschwinden, es sei denn sie erfüllen einen Zweck welcher der Wissenschafft bisher unbemerkt blieb. Für den
Menschen stellt der Walhai somit keine Gefahr da. Tatsächlich ist er Tauchern gegenüber tolerant, zieht diese sogar durch das Wasser, wenn sie sich an der Rückenflosse festhalten. Doch ist die
Kraft des Walhais nicht zu unterschätzen, Unbemerkt kann er mit einem einzigen Schlag seiner Schwanzflosse einen Menschen verletzen oder sogar töten!
Doch kehren sie wohl zur Fortpflanzung zum Ort ihrer Geburt zurück und da ist auch schon das nächste Rätsel: Zwar weiß man mittlerweile, dass Walhaie lebende Jungen
gebären, doch ist liegt weiteres im Dunkeln. Ein Walhaiweibchen kann bis zu 300 Nachkommen gebären. Deren weiteres Leben ist weitesgehend unbekannt, weil sie unterhalb von 300m leben und in Tiefen
auf Beutezug gehen, die ihre Eltern nicht erreichen, so machen sich jung und alt keine Konkurrenz. Merkwürdig ist das Leben der Jungen in der Gebärmutter: Die Mutter steuert die Entwicklung der
Embryonen! So, dass sie z.B. nur gebärt, wenn genug Nahrung vorhanden ist, um den Jungen einen guten Start ins Leben zu geben. So können Embryonen verschiedenen Alters parallel aufwachsen.
Leider ist über diese seltsame Anpassung kaum näheres bekannt. Der Walhai ist halt ein Rätsel und wird es wohl auch noch einige Zeit bleiben. Aber es ist doch schön zu wissen, dass es in unserer
Welt auch noch etwas zu entdecken gibt.
Riesenhai Charcharodon
(Charcharocles) Megalodon konnte 18m, einige Wissenschaftler meinen sogar noch größer, werden. Er war also ungefähr so lang wie ein Walhai doch ein Riesenfisch toppt alle anderen, die jemals auf
dem Planten herumschwammen: Leedsichthys, aus der Jurazeit vor 155Mio Jahren. Mit einer Länge von 27m vielleicht 30m ist er eines der gewaltigsten Tiere, die das Meer je gesehen hat. Aber zu dieser
Zeit waren die Ozeane gefüllt mit riesigen Wesen: Leedsichthys hatte auch Feinde, wie den 28m langen Liopleurodon. Der ist aber wiederum ein Reptil und das ist etwas völlig
anderes... Leedsichthys und Liopleurodon
jedoch nicht fündig. Dagegen zeigen das Georgia Aquarium in Atlanta und das Okinawa
Aquarium die Riesen. Aber: In den Aquarien erreichen die Haie nicht derartige Größen wie im offenen Meer, auf einen 18m langen Walhai kann man also nicht hoffen. Ob die Haltung
von Walhaien der Art gerecht werden kann, darüber lässt sich streiten, genauso, wie darüber ob sie irgendwann mit einer Nachzucht belohnt wird. Doch ist klar, dass jene das Wissen, welches wir
über den Walhai besitzen, erweitern wird.