Tankerunglücke in der den Polarregionen sind besonders langfristige Katastrophen: Neue Studie soll Ölkonzerne nachdenklich stimmen

Veröffentlicht auf von Das Meeresbucht-Team

Im Frühjahr 1989 lief die "Exxon Valdez" ein  gewaltiger Öltanker, vor der alaskanischen Stadt Anchorage auf auf ein Riff auf und entließ tausende Tonnen Öl in das Polarmeer. Eine neue SOil-spill.jpgtudie ergab das besagtes Gebiet bis heute nicht völlig vom Öl befreit ist, im Boden sitzt noch eine ganze Menge der schadenden dickflüssigen Substanz. Normalerweise werden die Ölrückstände, zwar langsam aber stetig von Mikroorganismen zersetzt. Ein Zeitraum von 20 Jahren dürfte eigentlich dafür genügen alle "Vorräte" zu verwerten, im Falle der "Exxon Valdez" ist das jedoch anders, das Problem ist der Boden, welcher im ganzen Nordpolarmeer zu finden ist: Eine lockere Schicht liegt über einer stabileren festen Schicht. Erstere lässt das Öl bis zur Letzteren durchsickern und setzt es fest, auch verwertende Mirkroorganismen haben nun keinen Zugang mehr zu der Substanz, welche so weiterhin dem Ökosystem schadet.

Das Problem bei der Sache ist, dass die Arktis in letzter Zeit wieder in den Blickpunkt von Ölkonzerne etc. geraten ist, über ein Viertel der bisher unentdeckten Öl- und Gasreserven sollen sich dort befinden, und der Kampf um den begehrten Rohstoff hat bereits begonnen. Durch die neue Studie will man, unter anderem, die Konzerne nachdenklich stimmen, ein Tankerunglück in der Arktis ist schließlich weitaus verheerender als in einem tropischen Ozean und keinesfalls eine positive Schlagzeile. Aber riesige Vorkommen an Öl und Gas locken,  für Profit wäre bei einem erfolgreichen Abbau gesorgt und dies ist die Versicherung für eine Reihe von Interessenten, welche bereits genaue Vorstellungen davon haben, einen satten Gewinn einzufahren...

Veröffentlicht in Wissenschaft und Forschung

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L
<br /> ist ja normal, nech? Was anderes braucht man ja nicht erwarten, wird eben immer nur für Mist eingeplant<br /> <br /> <br />
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D
<br /> Die pumpen Geld überall rein, und an den falschen Enden sparen sie, Unverschämtheit<br /> <br /> <br />
L
<br /> klingt vielleicht doof, aber können Leute sich nicht mal dran setzen etwas dafür herzustellen, was weiß ich eine Filteranlage oder so, die bei solchen Katastrophen vor Ort anfängt zu filtern und<br /> das Öl vom Wasser trennt, so dass das Wasser sich nicht selbst überlasse ist es zu reinigen, sondern der Mensch einfach mal was entwickelt, was zur Umwelt beigesteuert werden kann. Wäre zumindest<br /> mal etwas sinnvolles<br /> <br /> <br />
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D
<br /> <br /> Es gibt da einige Ideen, aber da kommt man mit den finanziellen Mitteln nicht hinterher, grummel<br /> <br /> <br /> Immer das Gleiche, die Vernunft hinkt dem Gelde hinterher<br /> <br /> <br /> <br />
J
<br /> Da werden die Ölkonzerne wohl nicht locker lassen. Wie ist das gemeint mit "Ein Viertel der unendeckten Ölreserven? Kennt man den bei den unentdeckten Ölreserven schon das Gesamtvolumen?<br /> Liebe Grüße<br /> Joachim<br /> <br /> <br />
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D
<br /> <br /> Man kann wschätzen, und nach den Schätzungen findet man diesen Wert in der Arktis, Probebohrungen beweisen dass es dort Massenhaft Rohstoffe gibt...<br /> <br /> <br /> Dir noch ne feine Woche!<br /> <br /> <br /> <br />
J
<br /> Die werden bohren, wenn es sich finanziell lohnt, würg<br /> <br /> <br />
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D
<br /> Leider, leider, die begreifens nicht<br /> <br /> <br />