Klimastreit: Klima-Skeptiker bekommen Rückenwind

Veröffentlicht auf von Das Meeresbucht-Team

Seeboden der AntarktisEtwas scheint nicht zu stimmen: Sowohl in Europa als auch in Nordamerika tobt einer der härtesten Winter der letzten Jahrzehnte, in den USA fällt mehr Schnee als in irgendeinem Jahr nach 1900. Dies macht Klimawandelskeptiker hellhörig.

In den letzten Wochen waren sie so aktiv wie lange nicht mehr, dies liegt hauptsächlich daran, dass Hacker den Server und so zahlreiche E-mailkonten von Klimaforschern von der Universität East Anglia n Norwich geknackt haben.

Die Hacker stellten die Daten frei da sie der Meinung waren, die Öffentlichkeit hätte ein Recht darauf die Wahrheit hinter dem Klimaschwindel zu erfahren. Tatsächlich kam einiges Unerwartetes aus den Mails etc hervor: Statistiken sollen gefälscht, Diagramme verändert worden sein, die Klimaforscher sollen gar hauptberuflich damit beschäftigt worden sein, den Klimawandel, den es so die Skeptiker schließlich nicht gibt, als Fakt aufrecht zu erhalten.

Hier gab es nichts mehr zu erklären, tatsächlich wurde an einigen Statistiken herumgebastelt, und die Öffentlchkeit teilweise wirklich mit falschen Informationen "gefüttert", aber so gravierend wie einige Skeptiker tun ist der E-mail-Skandal auch wieder nicht.

Der Trend des steigenden Klimas hält nämlich an, was aber verwirren mag, nicht überall auf der Erde, wie wir in Europa und den USA sehen, sinkt die Durchschnittstemperatur, zumindest zu bestimmten Jahreszeiten sogar, andernorts bleibt sie konstant. Insgesamt kann man aber von einer globalen Erwärmung sprechen, auch wenn das nun nicht "ganz richtig" ist.

Vielleicht ist das auch der Haupt-Grund für die gefälschten Daten, man will die Öffentlichkeit nicht mit weiteren verwirrenden Informationen belasten, auf wenn das grundlegend falsch ist. Wie genau sich de Erde erwärmt kann man nämlich immer noch nicht vorhersagen, ebenso wenig wieso mal weniger oder mal mehr gleichmäßig.


Das momentan größte Problem mit den Schneestürmen hat auf politischer Ebene gesehen aber bestimmt Barack Obama, der US-Präsident hat durch den eisigen Winter arge Probleme bekommen was die Durchsetzung seiner Klimaziele und -Verordnungen betrifft. es hätte sich auch ohne die Schneestürme schwierig gestaltet da einige große und international bekannte Klimaskeptiker im Parlament sitzen, mit diesen werden die Chancen für eine Durchsetzung seiner Forderungen immer geringer.

Aber er hat vorgesorgt: Erstens kann er sich auf eine Umfrage stützen dernach die Mehrheit der US-Bürger für sein Handeln im Punkto Klimaschutz stimmen würden, zweitens wird der nächste Sommer in den USA nach neusten Analysen besonders heiss werden.

Im großen und ganzen ist also alles noch offen....


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Laila888 02/16/2010 11:49


klingt spannend. Wir werden wohl alle darauf warten, was der Sommer dieses Jahr für uns bereit hält. Ich bin sehr gespannt, ob es warm wird oder eher regnerisch usw.


Das Meeresbucht-Team 02/21/2010 20:36


wahrscheinlich sehr warm bis 38°Celsius habe ich gehört ;)


Coach 02/16/2010 07:35


wow, toller Blog, komme gerne wieder!


Das Meeresbucht-Team 02/21/2010 20:34


Oh, vielen Dank Coach, 


Juergen 02/15/2010 14:03


man wird nur noch an der Nase herum geführt. So langsam darf man wohl gar nichts mehr glauben. Ich denke aber, dass ein härterer Winter den Trend der Klimaerwärmung nicht widerlegt....


Das Meeresbucht-Team 02/21/2010 20:35


da bin ich einer meinung mit dir, naja der nächste sommer wird dafür doppelt hart ;)