Kleiner Fehler, Gravierende Folgen: Glattrochen bald ausgestorben

Veröffentlicht auf von Das Meeresbucht-Team

Kleine Fehler passieren jedem mal. Und wie man nun sieht auch renommierten Wissenschaftlern und das über Jahre hinweg.

Ein französisches Forscherteam hat sich vor kurzem genauer mit dem Glattrochen (Dipturus batis) beschäftigt und herausgefunden, dass es sich hier nicht um eine sondern um zwei Arten zu handeln scheint, die jetzt unter Dipturus flossada und D. intermedia. Erstere bleibt mit 1,40m relativ klein, Letztere ist mit maximal 3m Länge der größte Rochen des Nordatlantiks und der Nordsee, aber er steht kurz vor dem aussterben. Zuvor dachte man, die seltenen großen Tiere wären einfach nur Glattrochen. Als man die Arten noch als eine Spezies sah, war der Bestand schon beunruhigend gering, nun steht die größere der beiden Arten vor dem Aus, der Grund: Überfischung.

Glattrochen wird in ganz Europa als Seeforelle angeboten, insbesondere in Frankreich gilt er als Spezialität.

Da die kleineren schwere zu fangen sind, sind sie noch relativ gut davon gekommen, auch wenn man sie ebenfalls auf der roten Liste findet...

Veröffentlicht in Wissenschaft und Forschung

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Joachim Hantke 11/20/2009 18:01


Richtig!!


Das Meeresbucht-Team 11/20/2009 22:59





perfecttime 11/20/2009 17:17


Seeforelle- DAS muß ich mir auch umbedingt merken!Rochen- würd ich ja im Traum nieee essen!


Das Meeresbucht-Team 11/20/2009 23:01


Genauso ein Geheimnis wie mit der Scillerlocke, man muss die Leute aufklären


Laila888 11/19/2009 08:50


wenn man eine Lawine ins Rollen bringt, fängt auch klein an und wird immer größer, leider. LG


Das Meeresbucht-Team 11/19/2009 20:47



Da muss man mit rechnen, aber man tut es nicht!!!!


Idioten...



Joachim Hantke 11/18/2009 23:35


Den großen Glattrochen zu fischen, sollte man verbieten. Es genügt, Forellen aus Teichen zu verspeisen.
Liebe Grüße
Joachim


Das Meeresbucht-Team 11/19/2009 20:46


Genau, das wahre Anglertum eben