Augenzeugenbericht: Eisbärbestand könnte rapide zurückgehen

Veröffentlicht auf von Das Meeresbucht-Team

Um die Arktis steht es schlecht das ist mittlerweile allgemein bekannt. Wie genau es aber dem Eis und den Lebensformen auf und um jenes bestellt ist kann man nur erahnen. Messsatelliten sollen in Zukunft vermehrt zum Einsatz kommen um die Dicke und Dichte der Eisschicht zu messen, doch die damit erbrachten Daten sind natürlich nicht so verlässlich wie dokumentierte Reisen durch die Arktis. So hat z.B der Biologe David Barber  von seiner kürzlichst abgeschlossenen Expedition ins ehemals ewige Eis berichtet.

Seine Vorhersagen und Forschungsergebnisse fallen wie immer düster aus. Ehemals ganzjährig festes und stabiles Eis von 10m Dicke, ist mittlerweile leicht mit dem Bug des relativ kleinen Forschungsschiff zu durchbrechen, berichtet der Wissenschaftler.

Er war Augenzeuge wie eine gewaltige 16 Quadratkilometer große Fläche Eis binnen weniger Minuten zerbrach. Das Erschreckende ist, dass man vorallem diese Fläche für besonders bruchsicher hielt. 

Früher waren es ganze 90% festes Eis, heute nur noch 17%. Alarmierend sind auch die Beobachtungen an Eisbären, dort wo in nicht allzu ferner Vergangenheit noch zahlreiche Bestände zu finden waren, lebt heute kein Bär mehr.

Das Eis wird immer dünner, der Lebensraum verschwindet, 8 der 13 registrierten Populationen schrumpfen.

Barbers Bericht wird auf der Klimakonferenz in Kopenhagen sicherlich noch ins Gespräch kommen...

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Laila888 11/30/2009 10:48


das ist mehr als erschreckend,

aber das Bild ist echt der Hammer


Das Meeresbucht-Team 12/01/2009 21:14


Ja find ich auch, Schnappschuss!


Joachim Hantke 11/30/2009 09:55





Joachim Hantke 11/29/2009 10:36


Gerade die Eisschmelze in der Arktis ist wohl das alarmierendste Zeichen dafür, dass dringend etwas geschehen muss!!
Liebe Grüße
Joachim


Das Meeresbucht-Team 11/29/2009 21:21


Greenpeace tut ja jetzt was siehe oben