Agakröte: Plage des 21. Jahhunderts

Veröffentlicht auf von Das Meeresbucht-Team

nullUnter den 10 biblischen Plagen waren auch Frösche, die über das Land der Ägypter herfielen, momentan haben die Australier das selbe Problem, mit der Agakröte, und es scheint, dass diese Plage noch sehr lange anhalten wird. Vor geraumer Zeit wurde die Agakröte als Schädlingsbekämpfer nach Australien eingeführt. Auch auf Jamaika und Barbados war dies der Fall. Doch die Schäden in Australien sind wohl kaum mehr zu überbieten. Die bis zu 22cm langen Froschlurche fraßen alles, nur keine Schädlinge. In rasender Geschwindigkeit breiteten sie sich aus. In ihrer südamerikanischen Heimat haben sie viele Feinde, in Australien so gut wie keine. Sie dringen in menschliche Siedlungen uns Städte ein, und das schlimmste ist, man kann sie nicht einfach herauswerfen. Das wirksame Hautgift der Amphibien verhindert dies. So wurden in Australien Krötenkommandos eingerichtet, die pro Nacht hunderte der Plagegeister fangen. Der Bürger kann sich ebenfalls etwas dazuverdienen: Mancherorts gibt es Prämien für gefangene Kröten. Die Tiere terrorisieren die Städte und zerstören das Ökosystem, sie fressen seltene Kleinbeutler und Reptilen/Amphibien, und töten denjenigen der sie frisst mit ihrem Gift (Dieses funktioniert auch bei toten Kröten), den die meisten Warane, Dingos usw haben natürlich keine Immunität. Mittlerweile haben die Kröten sogar kräftige Laufbeine entwickelt. Wegen der Überbevölkerung an Froschlurchen müssen sie sich anderweitige Reviere suchen. Und es wird wirklich langsam eng: Weibchen können pro Jahr bis zu 80.000 Eier legen, und der Laich wird im Gegensatz zu dem in ihrer Heimat, kaum gefressen. Man ist verzweifelt. Noch ist ungewiss wie es mit den Riesen-Kröten im Vorgarten weitergehen soll.

Veröffentlicht in Amphibien

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L
nicht wirklich, aber ich halte mich gerne von den glitschigen Teilen fern ;-)
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D
<br /> schon klar, grins<br /> <br /> <br />
L
ja ich hab es ja immer gesagt, Frösche können nicht alle lieb und nett sein *gg*
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D
<br /> <br /> Langsam entwickelt sich da ja ein richtiger Hass, lach<br /> <br /> <br /> <br />
P
Ja, ja wenn der Mensch anfängt in der Natur herumzupfuschen passiert sowas halt.....ist ja nicht das erste mal. Ich finde es ja schon löblich wenn man versucht "Bioschädlingsbekämpfung" einzusetzen, nur muß man sich vorher über die Auswirkungen dieser "Biokiller"auf die vorhandene Umwelt im klaren sein.
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D
<br /> Genau, und darüber denken die meisten ja nicht nach...<br /> <br /> <br />
J
Da kann man nur hoffen, dass sie nur südliches Klima vertragen.<br /> LG Joachim
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D
<br /> Leider sind die Kerlchen sehr anpassungsfähig und kommen mit verschiedensten klimatischen Verhältnissen klar.<br /> <br /> <br />
J
Die Neuseeländer haben mal ähnliches mit der Einbürgerung von oppossums versucht. Die sollte die Ratten fressen. Haben aber alles gefressen außer Ratten, lol. Der Mensch kapiert es einfach nicht....Die Känguruhs können ja die Frösche in ihre Beuteln sammeln, grins
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D
<br /> Stimmt, dösig waren auch die Taiwanesen, die giftige Nattern auf ihren Plantagen eingesetzt haben, jetzt werden sie gebissen<br /> <br /> <br />