Die Walking with-Reihe (Teil 2): Wie wurde es gemacht? (Part 1)

Veröffentlicht auf von Das Meeresbucht-Team

Hier geht es um die Walking with-Reihe, wer noch mal alles von Anfang an lesen möchte findet hier den ersten Teil.

In diesem wurde ja schon berichtet, warum die Walking with Reihe das einzig wahre ist, nun kommen wir dazu, wie sie gemacht wurde. 

Was ist das wohl wichtigste für einen Film? Sicherlich die passende Umgebung in der er spielt. Doch wie bekommt man ein Ambiente für einen Film über die Wesen der Vorzeit? Viele haben dieses Problem damit gelöst, die Welt in der die Dinosaurier und Co. laufen 3D zu animieren. Für Produzent Tim Haines kam das wohl gar nicht in Frage, so etwas wäre nicht Realitätsnah genug. Und so wurde nach einem geeigneten Ort gesucht. Doch: Haines hat an alles gedacht: auch die Vegetation muss mit der damaligen übereinstimmen, dass bedeutet hauptsächlich: Keine Laubbäume und vorallem kein Gras. Nachdem sich dieses vor 3Mio Jahren entwickelte, besetzt es jeden Fleck der Erde. So konnte Haines jedoch nicht arbeiten. Doch nach langen Suchaktionen wurde er fündig, zum Beispiel in Chile oder in Neukaledonien. Die Dreharbeiten konnten beginnen. Aber:  Es wurde nur die Landschaft gefilmt. Man musste ernorme Fantasie aufbringen, den Film vorerst vollständig ohne Dinosaurier zu drehen, schließlich musste auch für passende Bewegung im Blattwerk, Wasserbewegung, Fussspuren und mehr gesorgt werden, die perfekt mit den computergenerierten Tieren übereinstimmen. Noch dazu wurde mit hochgradig lebensechten Puppen gearbeitet. Z.B. der Hals und der Kopf eines jungen Tyrannosaurus. Diese wird in die Kamera gehalten und bewegt, lebensecht natürlich, außerdem wurden von außerhalb noch einige Feinheiten kontrolliert, wie die Bewegung der Augen, das öffnen der fein ausgearbeiteten Nasenlöcher oder weiteres. Die Puppen sind derart lebensecht, dass sie in fast allen Naheinstellungen, bei dutzenden von verschiedenen Tieren eingesetzt wurden. Gebaut werden sie in einer speziellen Fabrik, streng nach Zeichnungen von Paläontologen und Skelettfunden. Wie es mit den Computeranimationen aussieht, wird im nächsten Teil verraten, bis dahin wünsche ich noch einen schönen  Tag!

 

Veröffentlicht in Film -Fernsehen und Fotografie

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