Antibiotikum aus Krokodilblut

Veröffentlicht auf von Das Meeresbucht-Team

Krokodile können brutal mit ihren Artgenossen umgehen: Nicht selten werden bei Kämpfen ganze Gliedmaßen abgerissen. Doch: Den riesigen Reptilien scheint dies wenig zu schaden, die Wunden entzünden sich so gut wie nie, was einem anderem Tier das Leben kosten würde, das steckt ein Krokodil salopp gesagt "locker weg". Vor neun Jahren dann, fand man auch heraus, warum dies so ist: Bei Forschungen am Blut des größten lebenden Reptils, des Leistenkrokodils, fanden Wissenschaftler in diesem eine hochwirksame antibakterielle Substanz. Dieses Wundermittel tötet verschiedenste Bakterien aus zahlreichen Stämmen verlässlich ab. Damit war das Rätsel um die Krokodils-Wunden gelöst. Aber das war noch nicht alles. Die Substanzen aus dem Krokodilblut wirkten auf menschliche Zellen nicht schädlich. Damit war ein neues Antbiotika gefunden, was Crocodillin getauft wurde. Es verhindert Entzündungen und löst andere Antibiotika ab, gegen die einige Bakterienstämme resistent sind.

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Mars-Explorer 07/29/2009 19:30

Mächtig! Nur ist das "Sammeln" wohl ziemlich gefärlich, lach!

Juergen 07/28/2009 14:17

Hi, wäre das Futter für dich? http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,638755,00.html

Das Meeresbucht-Team 07/28/2009 18:24


Aber sicher, vielen Dank!


Juergen 07/28/2009 10:31

Darüber habe ich mal ne Doku in der Glotze gesehen. Jetzt haben sie es wohl hin bekommen. Schon faszinierend!!!

Das Meeresbucht-Team 07/28/2009 18:16


Auch eine Art Bionik, sehr iteressant


Laila888 07/28/2009 08:51

Find ich gut, so lange die Tiere dafür nicht herhalten müssen kann man es benutzten

Das Meeresbucht-Team 07/28/2009 18:15


Nein, das müssen sie zum Glück nicht, Schmerzen verspüren sie durch das Blut abnehmen auch keine