Irawadi-Delfine doch nicht sicher?

Veröffentlicht auf von Das Meeresbucht-Team

Der Irawadi-Delfin ist eine spezielle Art der Delfine. Lange Zeit wusste man  nicht, ihn einzuteilen, mittlerweile stellt man ihn in nähere Verwandtschaft zu den Orcas, auch wenn er äußerlich wie ein 2,5m langer Beluga aussieht. Er bewohnt Flussmündungen in Süd(ost)asien und ernährt sich von Fischen Krebsen und Kopffüssern. Schon seit langem gilt er als bedrohte Art, die größte Gefahr geht von den Fischern aus, in dessen Netzen er sich häufig verfängt und ertrinkt. Vor gut eiem Monat jedoch fanden Wissenschaftler bei einer Suchaktion eine riesige Population der Wale in Bangladesch. 6000 Tiere umfasste das dortige Vorkommen, sonst findet man nur vereinzelt mindere Populationen von ca. Hundert Tieren. Der Fund war also eine Sensation. Zuvor konnte jman die Zahl der Delfine nicht einschätzen, man wusste nur dass sie extrem selten sind. Doch ist auch hier Vorsicht geboten: Selbst dieser  Bestand kann leicht schrumpfen, viele Fischer werfen in diesem Gebiet ihre Netze aus. Die Delfine sind also einer akuten Gefahr ausgesetzt. Die Fischerei bedroht das ganze Ökosystem, da sie stellenweise zu stark betrieben wird. Diese soll aber nun im Delfingebiet eingeschränkt werden. Noch ist also immernoch unklar, woie die Zukunft der Irawadi-Delfine aussieht. (Bild: abstrakte Zeichnung des Delfins Heike Pahlow)

Veröffentlicht in Wale und Robben

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Laila888 06/08/2009 08:51

ich denke, darüber kann man auch viel diskutieren. Fischer ist ja auch ein Job, viele Leute essen Fisch (ich gehöre da weniger zu) und natürlich kommt dann auch so etwas dabei heraus, da in einigen Ländern solche Delfine auch wieder eine Delikatesse sind. Das find ich schlimm. Es gibt Fische/Tiere/Lebensmittel auf die man verzichten kann und es gibt welche, wo es eben nicht der Fall ist. Aber die Delfine gehören definitiv zu den verzichtbaren Mahlzeiten. Kein Wunder, das vieles vom Aussterben bedroht ist.

Das Meeresbucht-Team 06/08/2009 17:13


Die Delfine werden ja auch nicht gegessen, zumindest nicht meines wissens nach, sie verfangen sih nur in den Netzen und ertrinken schließlich. Aber man kann wirklich auf einige Lebensmittel
verzichten, dass sollten sich besonders die Chinesen zu Herzen nehmen!!


Mars-Explorer 06/06/2009 14:44

Zeit, dass man delphinschonende Netzt in Fernost benutzt!

Das Meeresbucht-Team 06/06/2009 14:55


Dafür gibt es in Bangladesch kein offenes Ohr...