Raubzüge unter Wasser

Veröffentlicht auf von Das Meeresbucht-Team

Vor Alaska haben Langleinenfischer eine unangenehme Entdeckung gemacht: Ihre Köder werden entwendet, von Pottwalen! Die Langleinen Fischerei lässt Netze mit Ködern bis in die Tiefsee hinab, um einen großen Bereich abzudecken, und jene ist das Jagdrevier der Pottwale. Die bis zu 19m langen Zahnwale orten die Köder mit Echolot und haben eine Technik entwickelt, die Köder von den Haken auch denen sie aufgespiesst sind zu nehmen, ohne sich dabei zu verletzen. Vorsichtig packen sie das Seil und bewegen den Kopf hin und her, dadurch fällt der Köder vom Haken und der Wal kann die Früchte  seiner Arbeit geniessen. Das Verhalten wurde gefilmt und dokumentiert, das erste mal, dass man Pottwale bei der Nahrungsaufnahme in der Tiefsee  beobachten konnte, auch wenn es nicht ein ganz natürliches Verhalten ist. Wissenschaftler erhoffen sich neue Erkenntnisse über die Wale. Ein ähnliches Verhalten kennt man auch von Orcas: Wenn beim traditionellen Thunfischfang der Köder hinabgelassen wird, warten die Orcas bereits. Wenn nun ein Thunfisch anbeisst, ist dieser hilflos und die Wale fressen ihn oft noch bei lebendigen Leib. Wenn die Menschen dann den Köder samt Thunfisch wieder aus dem Wasser ziehen, bleibt nur noch ein zerfressender Fischkörper, der kaum mehr brauchbar ist. Weiteres gibt es HIER

Veröffentlicht in Wale und Robben

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Balrog 05/31/2009 12:35

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Das Meeresbucht-Team 05/31/2009 13:02



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