Willkommen in der Meeresbucht

Willkommen in der Meeresbucht!


Hier wird in die Welt des Meeres eingetaucht! Willkomen in der Meeresbucht, einem Themenblog rund um das Leben am und im Wasser: Von Delfinen und Walen, Haien und anderen Raubfischen, Süßwasserbewohnern, Aquaristik, Parks und aktuellen Themen, unglaublichen Begebenheiten, Klimawandel, Portraits, Wissenschaftliches und vielem mehr. Mit interessanten,  amüsanten, akutuellen und faszinierenden Artikeln zum Thema Leben im und am Wasser. Wer interessiert ist, dem soll gesagt sein: Stöbern lohnt sich! Wir wünschen viel  Lese-Vergnügen!

Die Meeresbuchtenzyklopädie

Hier entsteht gerade die Meeresbuchtenzyklopädia, ein Nachschlagwerk des marinen Lebens und die Sammlung wird ständig erweitert. (Bearbeitung für längeren Zeitraum eingestellt)

Tiere der Ozeane und Süßwassergewässern:

   
                                                        
Der Bergmolch                                                                                     
Der Büschelbarsch                                                                                      
Die grüne Meeresschildkröte 
Die Geistermuräne
Der Jacobita
Der Mandarinfisch 
Der Walhai  
Der Weiße Hai 
Der Weißstreifendelfin


Tuesday, 19. january 2010 2 19 /01 /Jan. /2010 19:43

Tiere der Tiefsee ziehen Forscher immer wieder in ihren Bann. Sei es wegen ihres seltsamen Aussehens, der scheinbaren Unmöglichkeit sie vollständig zu erforschen, ihrer atemberaubenden Eigenschaften oder ihrer Anpassungen. Wegen Letzterer ist eine Schnecke wieder stark in den Blickpunkt der Wissenschaft gerückt. Schnecken mit Gehäuse sind an Land sowie im Süßwasser keine Besonderheit, im Meer dagegen trifft man sie deutlich seltener an, wenn dann hauptsächlich in Küstengewässern, an den Nordseestränden zum Beispiel. In der Tiersee hätte man sie aber am wenigsten vermutet, jedoch ist dieser größte Lebensraum auf Erden immer wieder für Überraschungen gut, und ein Tier was an glühend heißen Tiefseeschloten im Mittelatlantischen Rücken (Der, wenn man die unterseeischen Gebirge mit zählt, längsten Bergkette der Erde) lebt ist meist eine Kuriosität. An diesen sogenannten schwarzen Rauchern (siehe Bild) explodiert das Leben, sie bilden die Basis für die Existenz zahlreicher Lebensformen am Grund der Tiefsee, da sie Sedimente in das Umgebende Wasser spülen die von Mikroorganismen in organische Stoffe umgewandelt werden, ein einzigartiges Ökosystem. Neben Würmern, Krabben und sogar Fischen fühlen sich noch zahlreiche andere Wirbellose zusammen mit der besonderen Schnecke 407px-Nur04506.jpgwohl. Was ist aber nun ihr Geheimnis? Es ist die Struktur ihres Gehäuses die nicht einfach nur einen kalkhaltigen Schutz bildet, das Schneckenhaus ist ein Meisterwerk der Evolution. Um dem immensen Druck in der Tiefe auszuhalten aber trotzdem genügend Bewegungsfreiheit zu liefern ist es in drei Schichten aufgebaut: Die erste bildet eine feste, massive Hülle, der genaue Aufbau ist noch nicht entschlüsselt jedoch weiß man das zahlreiche Eisensulfidpartikel eingelagert sind, ein effektiver Schutz. Die zweite Schicht besteht aus einem erstaunlich flexiblen, fügsamen und formbaren Stoff, die perfekte Federung. Die letzte Hülle ist wieder massiv und hält die weiche Schicht so davon ab sich zu sehr zu verformen. Diese Mischung verschafft dem Schneckenhaus eine enorme Stabilität, dazu lässt sich das Gehäuse leicht transportieren, ein einfaches großes aber nur aus einer Schicht bestehendes Haus nach gewöhnlicher Schneckenmanier hätte in der Tiefsee nicht ausgereicht.

Durch ein Computermodell testeten einige Wissenschaftler die Eigenschaften des Schneckenhauses und stellten seine zahlreichen Vorteile fest. Man ist fasziniert von der Schnecke, die bei ihr vorhandenen Eigenschaften kann der Mensch schließlich ebenfalls nutzen: Helme, Anzüge für Spezialeinheiten/Astronauten, Fahrzeuge, Pipelines, alles mögliche könnte man nach dem Gehäuseprinzip verbessern, Bionik also, lernen von der Natur. Dieser Zweig der Technik gewinnt immer mehr Anhänger und Wissenschaftler, welche Eigenschaften von Organismen erforschen und auf menschliche Techniken übertragen. Wasserabweisende Oberflächen aller Art, Antiseren, neuartige Werkstoffe, künstliche Spinnenseide etc. sind nur der Anfang einer langen Kette deren Gebrauch uns (hoffentlich) vielleicht etwas an die Natur heran führt. Und es lohnt sich, wie man am Beispiel einer kleinen Tiefseeschnecke wiedermal sehen kann...

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Monday, 18. january 2010 1 18 /01 /Jan. /2010 20:42

Im Frühjahr 1989 lief die "Exxon Valdez" ein  gewaltiger Öltanker, vor der alaskanischen Stadt Anchorage auf auf ein Riff auf und entließ tausende Tonnen Öl in das Polarmeer. Eine neue S Oil-spill.jpg tudie ergab das besagtes Gebiet bis heute nicht völlig vom Öl befreit ist, im Boden sitzt noch eine ganze Menge der schadenden dickflüssigen Substanz. Normalerweise werden die Ölrückstände, zwar langsam aber stetig von Mikroorganismen zersetzt. Ein Zeitraum von 20 Jahren dürfte eigentlich dafür genügen alle "Vorräte" zu verwerten, im Falle der "Exxon Valdez" ist das jedoch anders, das Problem ist der Boden, welcher im ganzen Nordpolarmeer zu finden ist: Eine lockere Schicht liegt über einer stabileren festen Schicht. Erstere lässt das Öl bis zur Letzteren durchsickern und setzt es fest, auch verwertende Mirkroorganismen haben nun keinen Zugang mehr zu der Substanz, welche so weiterhin dem Ökosystem schadet.

Das Problem bei der Sache ist, dass die Arktis in letzter Zeit wieder in den Blickpunkt von Ölkonzerne etc. geraten ist, über ein Viertel der bisher unentdeckten Öl- und Gasreserven sollen sich dort befinden, und der Kampf um den begehrten Rohstoff hat bereits begonnen. Durch die neue Studie will man, unter anderem, die Konzerne nachdenklich stimmen, ein Tankerunglück in der Arktis ist schließlich weitaus verheerender als in einem tropischen Ozean und keinesfalls eine positive Schlagzeile. Aber riesige Vorkommen an Öl und Gas locken,  für Profit wäre bei einem erfolgreichen Abbau gesorgt und dies ist die Versicherung für eine Reihe von Interessenten, welche bereits genaue Vorstellungen davon haben, einen satten Gewinn einzufahren...

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Sunday, 17. january 2010 7 17 /01 /Jan. /2010 12:03

Spinnen haben leider nicht gerade den besten Ruf, immernoch fürchten sich viele Menschen vor den achtbeinigen Gliederfüssern. Dabei sind sie an sich sehr faszinierende Tiere, mehr siehe unterster Absatz.Norbert-Schuller.jpg

Die tausenden Arten unterscheiden sich im Aussehen, Verhalten, Lebensraum und Jagd stark, doch eine Art fällt ganz besonders aus dem Rahmen, da sie die einzige ist, die einen aquatischen Lebensstil verfolgt: Die europäische Wasserspinne (Argyroneta aquatica), auch als Silberspinne bekannt. (Siehe Bild by Norbert Schuller)

Es scheint wie ein Wunder dass sich ein Tier was sich äußerlich kaum von seinen landlebenden Vereandten unterscheidet so perfekt im Wasser zurecht kommt, andere Spinnen können zwar zeitweise im Wasser überleben, aber zu einer gezielten Fortbewegung und einem dauerhaftem Verweilen im Wasser sind sie nicht im Stande.

Die Wasserspinne dagegen ist ein exzellenter Taucher und Schwimmer, schnell bewegt sie sich durch ihren Lebensraum, vegetationsreiche, saubere Steh- oder sehr langsame Fließgewässer. Luft holt die Spinne durch ihre Tracheenlungen, die sich, wie kleine Fächer aussehend, im Hinterleib befinden. Sie streckt also nur ihren Hinterleib aus dem Wasser und verschwindet, was für einen Menschen seltsam aussehen mag. Beim abtauchen nimmt sich die Spinne aber zusätzlich noch etwas von der Oberfläche mit: Eine Luftblase. Der Transport wird durch feine Häärchen an den Hinterbeinen und dem Hinterleib gewährleistet. Die gesammelten Luftblasen werden nun zum Heim der Spinne gebracht, ihrem "Luftschloss". Hinter diesem steckt ein ausgeklügelter Plan: Zwischen einigen Wasserpflanzen webt die Spinne eine feines engmaschiges Netz, was die Blasen am auftauchen hindert, mehrere Stabilisationsfäden sorgen für den dauerhaften Bestand des Heimes was täglich ausgebaut wird. In der Taucherglocke hat die Spinne nun alles was sie braucht, Sauerstoff zum atmen, einen Platz zum verweilen und zum Verzehr der Nahrung. Die gut vernetzte Glocke besitzt auch einige nach außen gespannte Fäden. Jene werden von der an den Fäden herum-kletternden Spinne stets überwacht, nimmt sie einige Vibrationen wahr, die auf ein Beutetier wie einen Wasserfloh hinweisen schnellt sich aus der Glocke und packt das Opfer, welches mit einem Biss überwältigt wird, bei dem ein tödliches Toxin injiziert wird. Als eine der wenigen einheimischen Spinnen kann sie durch den Biss auch einem Menschen zusetzen, der Schmerz ist mit dem eines Wespenstichs zu vergleichen.

Die Spinnenjungen werden ebenfalls in der Glocke aufgezogen, Männchen und Weibchen bleiben zeitweise in der selben Glocke für die Aufzucht zusammen. 

Bei aller Stabilität, auch das Luftschloss der Spinne ist nicht unzerstörbar, die ab und zu entweichenden Blasen werden zwar wieder ersetzt, doch ein Fisch oder ein unachtsamer Mensch haben sicher schon oft die lange Arbeit der Spinne zunichte gemacht, da heißt es dann wieder, weben und Luftblasen sammeln im Akkord.

Für ihre außergewöhnliche Lebensweise benötigt die einzige aquatische Spinne der Welt sauberes Wasser, was immer seltener zu finden ist, der Bestand schrumpft und die Spinne gilt bereits als Stark gefährdete Art.


Die Wanderausstellung "Faszinierende Welt der Spinnen" welche momentan in Deutschland tourt , (Momentan im Bienenmuseum Weimar) versucht etwas am, schlechten Image der Spinnen zu schrauben und bringt dem Besucher diese Faszinierenden Cheliceraten, so der wissenschaftliche Name der Klasse der Gliederfüsser zu dem die Spinnen angehören,  näher zu bringen. Die Ausstellung präsentiert 40 ausgewählte Spinnenarten aus aller Welt, darunter Arten wie die Schwarze Witwe oder riesige Vogelspinnen. Neben diesen werden auch nahe Verwandten der Spinnen, wie Skorpione vorgestellt sowie riesige Tausendfüsser.

Man erhofft sich viele Vorurteile aus der Welt zu schaffen und die Menschen für die allgegenwärtigen aber doch so missverstandenen Tiere zu begeistern. Die Veranstalter selbst waren überrascht und zufrieden darüber, dass selbst einige etwas voreingenommene Besucher am Ende doch noch ihren Spaß an den Tieren hatten.

Fazit: Sehenswerte Ausstellung mit "Aha!-Effekt",

auf jeden Fall einen Besuch wert!


Community: Tier-, Natur- und Umweltschutz - von Das Meeresbucht-Team - veröffentlicht in: Wirbellose
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Friday, 15. january 2010 5 15 /01 /Jan. /2010 17:40

Nachdem heute morgen das gesamte Design der Meeresbucht durch eine Fehler beim Bloganbieter Overblog gestört wurde, hat sich die Lage gegen Abend wieder normalisiert. Das Design hat wieder seine alte Farbgebung zurück, nur noch einige Details stimmen nicht so ganz mit der vorherigen Optik überein. Leider sind derartige Fehler bei Overblog ja keine Seltenheit, aber das Team gibt sich größte Mühe solche zu verhindern, hoffen wir mal das es ion nächster Zeit besser läuft.

Ein schönes Wochenende wünscht das MBT!

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Friday, 15. january 2010 5 15 /01 /Jan. /2010 12:18

Der Bloganbieter Oveblog, zu dem die Meeresbucht angehört zeichnet unter anderem durch regelmäßige Störungen aus. Diese nervige "Angewohnheit" trat heute mal wieder ins Licht: Das Meeresbucht-Design ist von dunklem Blau und Grau auf ein helles weiss-grün umgesprungen. Bisher lässt sich das Problem nicht beheben, in der Administration wird weiter hin das blaue Design als aktuell gewähltes angegeben.

Ich werde versuchen schnell wieder die alte Optik herzustellen, möglicherweise ist es auch nur wieder eine Phase die plötzlich endet, leider können die Störungen aber auch mal mehrere Stunden andauern, mal sehen....

Community: Das Meer ruft - von Das Meeresbucht-Team - veröffentlicht in: allgemeine Informationen
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Thursday, 14. january 2010 4 14 /01 /Jan. /2010 20:56

511px-W-gorz_ogrodowy.jpgUnter den tausenden Arten an Fischen gibt es einige Spezialfälle, über die trotz längerer Forschung noch einiges im Verborgenen bleibt. Tiefseefische z.B, zählen zu diesen Kandidaten, jedoch erreicht man die unwirtlichen lichtlosen Zonen der Ozeane ja auch nur in Ausnahmefällen mit Tauchrobotern, so dass das Forschungsmaterial logischerweise eher gering ist. Andere interessante aber ebenso mysteriöse Fische finden sich sogar in den Flachwasseregionen: Röhrenaale. Diese Meeraale halten sich kaum in Tiefen unter 25m auf, man hält sie sogar erfolgreich in großen Seeaquarien, aber all dies nützt nichts vieles über die Tiere bleibt ein Geheimnis. Zuerst etwas Allgemeines: Röhrenaale existieren in ca. 35 Arten und bewohnen alle strömungsreichen tropischen Meeren und sie bieten einen einzigartigen Anblick. Die in Kolonien von manchmal mehreren tausend Tieren lebenden Fische leben in selbst gegrabenen Röhren, nur ihr Kopf und ein kleiner Teil des Körpers schauen aus dem Wasser heraus und wiegen sich in der Strömung (Siehe Bild unten by Boojabazooka)

Sie besitzen einen kräftigen Schwanz mit welchem sie ihre Röhre schaufeln, welche sie nach ihrer Fertigstellung wahrscheinlich nie wieder vollständig verlassen. Tatsächlich: Röhrenaale verbringen beinahe ihr gesamtes Leben an ein und dem selben Ort, der Höhle, oder besser gesagt dem Loch. Die dünne Röhre bietet gerade genug Platz dass der Aal mit seinem je nach Art bis beinahe 1m langen Körper in ihr verschwinden kann, durch von ihm abgesonderte Sekrete wird sie stabilisiert.

Die Aale sind extrem wachsam, sobald sich ein Feind oder ein ihnen unbekanntes Objekt nähert, verschwinden sie schnell in ihre Röhre. Wenn gerade keine Gefahr 791px-Cdm HPIM0244droht, fressen sie im Wasser befindliche Kleinstorganismen.

Über die Paarung und sonstiges Sozialverhalten ist jedoch z.B. nichts genaueres bekannt, man ist sich uneinig, weil bisher noch keine Kopulation o. ä. glaubwürdig dokumentiert wurde. Wie und wann die Aale sich paaren bleibt also noch zur Diskussion, ebenso wie sie aufwachsen. Zwar kennt man Eier und Larven der Tiere, wie sie heranwachsen ist jedoch ein Rätsel, das Leben und soziale Aktivität liegen also beinahe vollkommen im dunklen. 

Aber eins wissen wir, dass die Röhrenaale absolut einzigartig sind, kaum ein anderes Wirbeltier hält es so lange an einem Ort aus, selbst Seesterne und Seeigel bewegen sich weiter und über weit längere Strecken als die Aale.  Der einzige wirkliche Konkurrent im Reich der Wirbeltiere ist ein relativ naher Verwandter, der Meeraal (Conger conger), der in Teilen des nördlichen Atlantiks und den an diesem angrenzenden Meeren lebt.  Dieser Fisch ist ebenfalls dafür bekannt das er Wochen über Monate, sogar Jahre an einem Fleck verweilt.

 

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Wednesday, 13. january 2010 3 13 /01 /Jan. /2010 21:56

Ein schwer beladenes Schiff ist einer ganz schönen Belastung ausgesetzt. Wenn es seine Ware abgeliefert hat und den Heimathafen ansteuert benötigt es etwas zusätzlichen Ballast, schließlich Straße von Gibraltarist es für das tragen enormer Lasten konzipiert und benötigt für den sicheren Verkehr zur Stabilisierung etwas aufgeladenes Gewicht. Dies wird in Form von zufällig eingesogenen Ballastwasser (ca. 100.000 t bei großem Frachter) in das Schiff gebracht und mit ihm viele kleine Organismen. Beim neuen aufladen von Ware und dem damit verbundenen ausstoßen des Wassers gelangen die Lebewesen in einen neuen Lebensraum und beginnen in das Ökosystem einzugreifen. Salzgehalt und Temperatur müssen zwar im groben mit den Werten des natürlichen Umfeldes übereinstimmen, aber wenn dies gewährleistet ist steht der Eroberung neuer Gewässer nichts im Wege. Die Nordsee ist z.B. Heimat von Rippenquallen geworden, ebenso wie das rote Meer. Die Wirbellosen Tiere und weitere Ballastwasserpassagiere sind anpassungsfähig und greifen massiv in die neuen Ökosysteme ein.

Eine neue Karte des internationalen Handelns soll dies ändern. Wissenschaftler der Universität Oldenburg erstellten einen Plan mit den wichtigsten Routen die Handelsschiffe auf ihren Reisen passieren, lokalisierten besonders oft genutzte Häfen und analysierten die Häufigkeit der Frachter. So bekam man zum ersten Mal ein genaues Bild des Ballastwasserhandels, und wo er besonders oft  betrieben wird.

In nächster Zeit kann man diese Orte also leichter ausfindig machen und durch neue Studien Wege finden die dortigen Ökosysteme zu entlasten. Ebenfalls neu eingeführt ist das Automatic Identification System welches die große Frachter mit sich tragen. Es übermittelt ständig Informationen über das Schiff und seine Fahrten. Vielleicht kann man zumindest dieses Problem für die Zukunft aus dem Weg räumen....

Community: Fischeschubser - von Das Meeresbucht-Team - veröffentlicht in: Wissenschaft und Forschung
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