Saturday, 6. february 2010
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18:16
Den Wissenschaftlern des Monterey Bay Aquarium Research Institute war etwas ganz besonderes vergönnt: In 800m Tiefe filmten sie einen Vampyrotheutis, einen
Vampirtintenfisch und das über einen längeren Zeitraum hinweg. Aufnahmen dieses Kopffüssers sind ausgesprochen selten, dieser kleine Film (Link unten) zeigt ihn bei verschiedenen Aktivitäten und
wird wahrscheinlich dazu verwendet werden, auf die durch Meeresverschmutzung, Ozeanversauerung und Klimawandel bedrohte Tiefseefauna aufmerksam zu machen.
Durch sein fremdartiges Aussehen, was nicht nur durch die mit dem roten Körper im krassen Kontrast stehen großen blauen Augen sondern auch seine mit Leucht-Organen ausgestatteten, mit Spannhäute verbundenen Tentakel, die so wie ein bedrohlicher Umhang wirken, ist
ein perfekter Vertreter für die Wesen der Tiefsee.
Dem Focus liegt einiges an Bildmaterial vor (HIER),
staunen Sie selbst über den Vampyrotheutis infernalis
Weitere interessante Informationen über den Vampirtintenfisch sind z.B. dass er durch einen in seinem Blut enthaltenen Stoff auch oder sogar bevorzugt in
sauerstoffarmen Wasserschichten anzutreffen ist, da er durch jenen sehr große Mengen des lebenswichtigen Gases aufnehmen kann.
Des weiteren besitzt der nicht einmal 15cm lange Kopffüsser die in Relation zur Körpermasse größten bekannten Augen, die einen Durchmesser von ganzen 2cm erreichen
können, eine Anpassung an die beinahe lichtleeren Tiefen....
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von Das Meeresbucht-Team
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veröffentlicht in: Aktuelles
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Friday, 5. february 2010
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23:42
Wie in DIESEM Artikel genau beschrieben leiden die
globalen Weltmeere unter einem enormen Belastung durch Abfälle. Wie gravierend das Problem ist zeigt z:B der Spiegel durch einige Schnappschüsse welche von der immensen Verschmutzung zeugen die
kleine Auswahl findet sich HIER, jedes Bild ist auf seine Art schockierend, aber sehen Sie selbst....
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von Das Meeresbucht-Team
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veröffentlicht in: Bedrohungen
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Thursday, 4. february 2010
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21:56
Insbesondere in der EU herrschen verschärfter Richtlinien zum Meeresschutz, welche zum Beispiel ab Abladen von Abfällen in den Ozeanen verbieten. 1973 verabschiedete die
UNO ein Meeresschutzabkommen was seit dem ganze sechs mal verschärft wurde. Man möchte meinen, dadurch wären die Weltmeere erst einmal geschützt doch der Eindruck täuscht wie neue Analysen
verraten: Die Meere sind belastet wie nie zuvor, verabschiedete Gesetze werden gebrochen. Die Entsorgung von Abfällen im Meer ist billig und weitgehend unauffällig, dies ist es was dieser
Bedrohung zur weltweiten Präsenz verholfen hat.
Nord- und Ostsee z.B. sind teilweise von einem Müllteppich welcher auf dem Meeresboden lagert und wächst (!) stark verschmutzt da sich dort zahlreiche Gifte
ansammeln.
Seevögel sterben an verschluckten Plastikteilen, die aus der Luft einem glänzenden Fisch ähneln, das gesamte Ökosystem ist durch Schadstoffe und immer neue Abfälle
bedroht. Um dem entgegen zu spielen, fordert man nun Fischer auf, Müll zu sammeln und besteht auf die Verabschiedung neuer Richtlinien und Überwachungsangelegenheiten, es ist wichtig die
Verschmutzung möglich rasch zu beseitigen, da sich die Giftstoffe sonst unverrückbar in den Ozeanen "eingefräst" haben. Hier ist wieder internationale Zusammenarbeit gefrsgt um dieses globale
Problem zu lösen, insbesondere der Pazifik ist durch einen auf der Oberfläche schwimmenden Teppich aus Plastikmüll hauptsächlich der USA gefährdet der bereits die unglaubliche Fläche mehrere
hundert Quadratkilometer angenommen hat....
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von Das Meeresbucht-Team
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veröffentlicht in: Bedrohungen
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Tuesday, 2. february 2010
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20:32
Vielleicht bemerkt man es erst auf den zweiten Blick aber dieses Bild zeigt wahrhaftige Frösche, bereits im letzten Stadium ihrer
Entwicklung angekommen. Bei diesen Winzlingen die alle gemeinsam auf einem Kletten-Blatt sitzen handelt es sich um einjährige Laubfrösche welche zusammen ein Sonnenbad nehmen. Trotz ihrer noch
eher dürftigen Größe sind bereits vollends entwickelte Amphibien, die bereits das Ei- und Larven (Kaulquappen)- Stadium beendet haben. In nächster Zeit werden sie nur noch an Masse gewinnen,
sowohl ihre Färbung als auch die meisten ihrer Gewohnheiten ändern sich nicht mehr.
Der europäische Laubfrosch ist ein mittlerweile gefährdeter Vertreter der Froschlurche Mitteleuropas und das einzige Mitglied seiner Familie in besagtem Raum. Wenn
es um die Auswahl des Lebensraums geht haben die maximal 5cm langen Amphibien besondere Ansrüche: Neben sonnigen Stehgewässern für die Kaulquappen und schilfreichen Naßwiesen mit
Überflutungszonen für die jungen Frösche sind es vor allem gewässernahe Auenwälder mit vielfältiger Vegetation und Insektenfauna welche den Fröschen zusagen.
Derartige Orte sind mittlerweile aber rar geworden, besonders die Trockenlegung von Moorgebieten und Umweltverschmutzung haben dazu geführt dass die Bestände
schrumpften. Ebenso ist es der zunehmende Straßenverkehr, der wandernde Frösche aufhält, ihm fallen jedes jahr erneut unzählige Tiere zum Opfer.
Jedoch: Schutzprogramme laufen, z.B in Deutschland bundesweit mit Erfolg, durch Wiederansiedlungsprojekte finden sich nun in ursprünglichen Gebieten wider Frösche
won man sie jahrelang nicht antreffen konnte.
Ein weiterer Vorteil des Laubfrosches: Er ist der Bevölkerung sympathisch und dies nutzen Organisationen wie der NABU um mit ihm als "Schirmherr" für das
Projekt, Menschen mobil für die Umwelt zu machen und so neben dem Frosch auch weniger "ansehnliche" aber wichtige Tiere insbesondere Gliederfüßer zu schützen.
2008 wurde dem Europäischen Laubfrosch sogar die Ehre des "Amphieb/Reptil des Jahres" zu Teil, diesen Titel trägt momentan der Teichmolch.
(Bild by Christian Fischer)
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von Das Meeresbucht-Team
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veröffentlicht in: Amphibien
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Monday, 1. february 2010
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21:09
Endlich: Für das Jahr 2008 wurde die Bilanz der Treibhausgasemissionen endgültig analysiert, das Ergebnis ist mehr als zufrieden stellend: Der Ausstoß verschiedener
Treibhausgase hat sich, im Bezug auf das Jahr 1990 um ganze 22,2% gemindert, das ist immer noch noch ein guter Prozent mehr als das bald auslaufende Kyoto-Protokoll verlangte.
Deutschlands Ziel ist es momentan, bis 2020 seine Co2-Emissionen um ganze 40% zu senken, dafür sind die momentanen 22% doch ein zufriedenstellendes
Zwischenergebnis, eine Art "Etappensieg".
Um das eingesparte Gas noch einmal etwas greifbarer darzustellen: Ganze 280 Millionen Tonnen weniger Treibhausgas wurde in die Atmosphäre gepumpt...
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von Das Meeresbucht-Team
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veröffentlicht in: Aktuelles
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Sunday, 31. january 2010
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23:00
Der Name sagt alles: Mit einer Höhe von bis zu 1, 55m ist der Goliathreher der größte Reiher
der Erde. Neben seiner Größe zeichnet ihn insbesondere seine Färbung, siehe Bilder (links by Petra Karstedt, unten by Mehmet Karatay) aus.
Den größten aller Reiher findet man in ganz Ost- und Südafrika bis hinauf in den Nahen Osten, auch in Bangladesh tauchen immer wieder vereinzelt Goliathreiher auf.
Trotz des großen Verbreitungsgebietes bleibt der Lebensraum des Reihers doch nahezu immer gleich: Große Seen, oder Deltas sind das bevorzugte Revier des Vogels. Er ist stärker an das Wasser
gebunden als andere Reiher und findet sich, im Gegensatz zu diesen so gut wie nie in Gruppen oder Ansammlungen,
Goliathreiher leben hauptsächlich
einzelgängerisch oder paarweise, das Territorium wird sogar verteidigt.
Beeindruckend ist, was dieser Vogel verschlingen kann: Berichten zufolge ist es für den (wie die meisten Reiher) Lauerjäger kein Problem einen Fisch, seiner
Hauptnahrung neben einigen Wirbellosen und kleinen Wirbeltieren wie Echsen und Lurchen, hoch zu wuchten und in einem Gang zu verzehren, ( In seiner Familie ist er da jedoch möglicherweise kein
Einzelfall )nach so einer Mahlzeit fällt das fliegen natürlich etwas schwieriger.
Das Nest des Goliathreihers wird in der Uferzone, oft noch beinahe auf dem Wasser schwimmend aus Pflanzenmaterial errichtet. Zum nisten bilden sich teilweise sogar
Brut-Kolonien der Tiere oder die Reiher brüten in einer Kolonie anderer in Wassernähe lebender Vögel wie Ibissen. Hier genießen die Goliathreiher den Vorteil dass sie, beim erscheinen eines
Feindes frühzeitig gewarnt werden.
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von Das Meeresbucht-Team
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veröffentlicht in: Die Reiher Reihe
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Sunday, 31. january 2010
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22:12
Dies Seite "Der Besucher-Award" ist einigen vorallem bloggenden Lesern vielleicht bekannt. Hier können sich Blogger mit ihren Blogs einschreiben um an
einer Art Wettbewerb teil zu nehmen. In einer Abstimmung wird jeden Monat ein Blog in einer bestimmten Kategorie mit dem begehrten Besucheraward ausgezeichnet, und dieses mal, im Februar, ist
auch die Meeresbucht in der Kategorie "Tiere" dabei.
Über den oben in der rechten Taskleiste zu findenden Button gelangt man zur Abstimmung, aber es gibt einige Regeln zu beachten: Man ist nur befugt alle drei Stunden
eine Stimme abzugeben, sonst werden Votes nicht gerechnet, derjenige welcher die überzähligen Stimmen abgegeben hat wird für die Abstimmung gesperrt und so weiter.
Ich hoffe natürlich auf die tatkräftige Unterstützung meiner Leser und wünsche noch einen feinen Start in die Woche!
Zwischenberichte zum jeweiligen Stand werden regelmäßig geliefert...
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von Das Meeresbucht-Team
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veröffentlicht in: Blogger und Kontakte
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