Willkommen in der Meeresbucht

Willkommen in der Meeresbucht!


Hier wird in die Welt des Meeres eingetaucht! Willkomen in der Meeresbucht, einem Themenblog rund um das Leben am und im Wasser: Von Delfinen und Walen, Haien und anderen Raubfischen, Süßwasserbewohnern, Aquaristik, Parks und aktuellen Themen, unglaublichen Begebenheiten, Klimawandel, Portraits, Wissenschaftliches und vielem mehr. Mit interessanten,  amüsanten, akutuellen und faszinierenden Artikeln zum Thema Leben im und am Wasser. Wer interessiert ist, dem soll gesagt sein: Stöbern lohnt sich! Wir wünschen viel  Lese-Vergnügen!

Die Meeresbuchtenzyklopädie

Hier entsteht gerade die Meeresbuchtenzyklopädia, ein Nachschlagwerk des marinen Lebens und die Sammlung wird ständig erweitert. (Bearbeitung für längeren Zeitraum eingestellt)

Tiere der Ozeane und Süßwassergewässern:

   
                                                        
Der Bergmolch                                                                                     
Der Büschelbarsch                                                                                      
Die grüne Meeresschildkröte 
Die Geistermuräne
Der Jacobita
Der Mandarinfisch 
Der Walhai  
Der Weiße Hai 
Der Weißstreifendelfin


Thursday, 18. february 2010 4 18 /02 /Feb. /2010 22:14

Nach einer ruhigen Woche wird es jetzt wieder angegangen, neue Artikel täglich frisch.


Aber diesen Artikel wollte ich eigentlich als kleinen Dank nutzen und zwar an Jürgen alias Balrog, ein fleißiger Blogger mit dem mich eine Blog-Freundschaft verbindet die bereits kurz nach der Entstehung seines Blogs hier bei Overblog begann.

Später wechselte er nach Blogspot wo er einige große Erfolge insbesondere in Sachen Besucherzahlen und Werbeeinnahmen feiern konnte, er blieb dabei aber bodenständig und ist bis heute in der "Overblog-Szene" aktiv. Auf jeden Fall ist sein "Blog von Balrog" absolut lesenswert, mit täglichen News aus allen Rubriken ist man von morgens bis abends rund um versorgt. Mit eigenen Kommentaren und etwas Humor werden die Artikel individuell und überzeugend verfeinert.

Man erfährt sowohl über aktuelle Ereignisse in Politik, Sport und im Web alsauch kleinere aber nicht minder interessante Begebenheiten aus der ganzen Welt. Dazwischen kommt die Satire natürlich auch nicht zu kurz. 

Auch praktisch hat der Blog einiges zu bieten: Neben Tipps und Empfehlungen für die Freizeit oder das Hobby werden Webneuheiten und Tricks für andere Blogger inseriert sowie die Lottozahlen, Heimwerkertipps/anregungen und Fernsehemfehlungen/-news.

Auch kameradschaftlich hält sich der Blog vorbildlich, so warb Balrog z.B. in diesem Artikel dafür de Meeresbucht bei ihrem Besucheraward ( Siehe Link ganz oben rechts) zu unterstützen, wofür ich ihm sehr dankbar bin.


Auf jeden Fall ist der Blog von Balrog einen Besuch wert und wer weiss ob nicht auch etwas interessantes für Sie dabei ist?


Einfach mal vorbei schauen!

Das MBT wünscht noch eine feine ausklingende Woche!

 

 

 

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Monday, 15. february 2010 1 15 /02 /Feb. /2010 12:49

Seeboden der AntarktisEtwas scheint nicht zu stimmen: Sowohl in Europa als auch in Nordamerika tobt einer der härtesten Winter der letzten Jahrzehnte, in den USA fällt mehr Schnee als in irgendeinem Jahr nach 1900. Dies macht Klimawandelskeptiker hellhörig.

In den letzten Wochen waren sie so aktiv wie lange nicht mehr, dies liegt hauptsächlich daran, dass Hacker den Server und so zahlreiche E-mailkonten von Klimaforschern von der Universität East Anglia n Norwich geknackt haben.

Die Hacker stellten die Daten frei da sie der Meinung waren, die Öffentlichkeit hätte ein Recht darauf die Wahrheit hinter dem Klimaschwindel zu erfahren. Tatsächlich kam einiges Unerwartetes aus den Mails etc hervor: Statistiken sollen gefälscht, Diagramme verändert worden sein, die Klimaforscher sollen gar hauptberuflich damit beschäftigt worden sein, den Klimawandel, den es so die Skeptiker schließlich nicht gibt, als Fakt aufrecht zu erhalten.

Hier gab es nichts mehr zu erklären, tatsächlich wurde an einigen Statistiken herumgebastelt, und die Öffentlchkeit teilweise wirklich mit falschen Informationen "gefüttert", aber so gravierend wie einige Skeptiker tun ist der E-mail-Skandal auch wieder nicht.

Der Trend des steigenden Klimas hält nämlich an, was aber verwirren mag, nicht überall auf der Erde, wie wir in Europa und den USA sehen, sinkt die Durchschnittstemperatur, zumindest zu bestimmten Jahreszeiten sogar, andernorts bleibt sie konstant. Insgesamt kann man aber von einer globalen Erwärmung sprechen, auch wenn das nun nicht "ganz richtig" ist.

Vielleicht ist das auch der Haupt-Grund für die gefälschten Daten, man will die Öffentlichkeit nicht mit weiteren verwirrenden Informationen belasten, auf wenn das grundlegend falsch ist. Wie genau sich de Erde erwärmt kann man nämlich immer noch nicht vorhersagen, ebenso wenig wieso mal weniger oder mal mehr gleichmäßig.


Das momentan größte Problem mit den Schneestürmen hat auf politischer Ebene gesehen aber bestimmt Barack Obama, der US-Präsident hat durch den eisigen Winter arge Probleme bekommen was die Durchsetzung seiner Klimaziele und -Verordnungen betrifft. es hätte sich auch ohne die Schneestürme schwierig gestaltet da einige große und international bekannte Klimaskeptiker im Parlament sitzen, mit diesen werden die Chancen für eine Durchsetzung seiner Forderungen immer geringer.

Aber er hat vorgesorgt: Erstens kann er sich auf eine Umfrage stützen dernach die Mehrheit der US-Bürger für sein Handeln im Punkto Klimaschutz stimmen würden, zweitens wird der nächste Sommer in den USA nach neusten Analysen besonders heiss werden.

Im großen und ganzen ist also alles noch offen....


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Saturday, 13. february 2010 6 13 /02 /Feb. /2010 19:10

Erst vor zwei Tagen wurde in der Meeresbucht dieser Artikel über den Riemenfisch veröffentlicht. (Zum guten Verständnis dieses Artikels sind dort gegebene Informationen möglicherweise von Belang)


Leider standen keine frei verfügbaren Bildquellen zur Verfügung, sowieso gab es nie Aufnahmen eins ausgewachsenen Exemplars in seinem natürlichen Lebensraum. Was lange erträumt ging nun jedoch in Erfüllung: Im Golf von Mexiko nahm man erst vor einer Woche einen ausgewachsenen Riemenfisch mit einer an einem Tauchroboter befestigten Kamera auf.  

Die wenigen Berichte welche man von den Tieren kennt beschreiben sie bei ihren "Ausflügen" von ihrer angestammten Heimat, der Tiefsee in Oberflächennahe Wasserschichten, dort schwimmen sie meist senkrecht was für Fische sehr ungewöhnlich und bei Tieren dieser Größe einzigartig ist.

Die frisch aufgezeichneten Aufnahmen zeigen nun einen Riemenfisch wie er sich frei vor der Kamera bewegt, in all seiner Pracht. Die Fortbewegungsform dieses Fisches die lange Zeit ein Geheimnis war konnte so entschlüsselt werden und gibt weitere Einblicke in das geheimnisvolle Leben der Riemenfische.

Das Video finden Sie HIER, staunen Sie selbst...

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Thursday, 11. february 2010 4 11 /02 /Feb. /2010 22:58

800px-King_of_herrings.pngEs ist selten dass dieses Tier überhaupt an der Oberfläche auftaucht und wenn, dann wird man es wahrscheinlich nicht mal für einen Fisch halten. Sein unglaublich langer Körper steht senkrecht im Wasser, etwas was bei Fischen sehr seten und bei einem Tier dieser Größe einmalig ist. Hauptsächlich nachts wagt sich diese mysteriöse Kreatur in höher gelegene Wasserschichten...


Die Rede ist vom Riemenfisch (Regalecus glesne), ein Tier was man sich im Traum kaum vorstellen kann. 

Der Riemenfisch gehört zu den Glanzfischen und bewohnt normalerweise Tiefseeregionen, weltweit in tropischen bis gemäßigten Ozeanen. Das beeindruckenste an ihm ist seine respektable Größe, Schätzungen zu Folge liegt die Durchschnittslänge zwischen 2,50m - 5m, durch Kadaver und Untersuchungen wissen wir jedoch, dass einige Exemplare noch um einiges größer sind: Bis zu 15,20m sollen die gewaltigsten Vertreter dieser Art erreichen, damit ist er der längste Knochenfisch der Welt und wird ansonsten unter den Fischen nur vom Walhai in Länge geschlagen.

800px-MekongnagaDer Körper ist silbergrau gefärbt mit weißer Unterseite, während ein strahlend roter Flossenkamm den Rücken ziert. unregelmäßig ziehen sich senkrechte schwarze Streifen über den Körper des Fisches. Interessant sind die langen roten Fortsätze am Kopf des Tieres deren Funktion jedoch noch nicht geklärt ist. (Temperaturmesser? Soziale Interaktion?)


Wen es um die Größe geht spalten sich jedoch die Meinungen, so sind z.B nicht alle Experten der Meinung das die Tiere über 12m lang werden können, einige sind auch der Meinung mehr als 8m seien außer in Einzelfällen, "nicht drin". Tatsächlich lässt der Riemenfisch viel Spekulationen zu, lebende ausgewachsene Riemenfische sind so gut wie nie beobachtet worden, die wenigen Anhaltspunkte die man hat stammen aus Berichten, Kadavern und einigem Bildmaterial. Ernähren könnte sich der Fisch sowohl von Plankton und Krill als auch von Tintenfischen, Fischen und Mollusken, da man in der Tiefsee nicht wählerisch seien sollte käme auch beides in Frage. 

Regalecus_glesne_juvenile.png


Die Jungtiere leben nahe der Oberfläche bis sich sich irgendwann auf ewig in die Tiefsee zurück ziehen, so ist es normalerweise aber Ausnahmen bestätigen die Regel: Wenn auch nur ausgesprochen selten verirren sich Riemenfische auch tagsüber mal an die Oberfläche, was verwirren mag ist das sie senkrecht im Wasser stehen. Wie ein sich langsam windender Stab gleiten sie langsam voran, bei Aufregung kann der Fisch aber auch blitzschnell manövrieren oder in der wieder in der Tiefe verschwinden. Der Sinn dieser Art der Fortbewegung ist noch nicht endgültig geklärt, wahrscheinlich schreckt es mögliche Feinde ab die so ein skurriles Objekt nicht gewöhnt sind.


Bei ihre seltenen Ausflügen blieben Riemenfische aber wahrscheinlich nicht unbemerkt: Seit der Antike ranken sich Legenden um Seeschlangen, welche die Meere unsicher machen sollen, ein Großteil dieser Erzählungen ist erdichtet aber in Expertenkreisen ist man sich einig, dass diese Geschichten einen wahren Kern haben. Während einige der Auffassung sind, Seeschlangen existieren wirklich wenn auch nur an wenigen Küsten, sind andere der Meinung der Riemenfisch hätte zu diesen Sagen angestiftet. Allein sein Kopf mit den langen roten Auswüchsen erinnert schon stark an die Beschreibungen antiker Seefahrer.

Außerdem existiert noch die Legende vom Heringskönig: Hier soll ein langer Schlagenartiger Fisch die Heringsschwärme auf ihren Wanderungen anführen, wahrscheinlich sind auch hier wieder zufällig auftauchende Riemenfische im Spiel.


Auf jeden Fall sind diese Tiere hochinteressant, leider ist frei verfügbares Bildmaterial rar, weshalb der Meeresbucht nur die wenigen nicht sehr ergiebigen Aufnahmen zur Verfügung stehen. (Bild oben: Zeichnung eines Riemenfischs, Bild Mitte: Mehrere Männer halten einen Riemenfischkadaver, Bild unten: Eine Riemenfischlarve)

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Wednesday, 10. february 2010 3 10 /02 /Feb. /2010 22:44

Bucht auf Neuseelands SüdinselAbsoluter Rekord! Heute besuchten mehr als 1220 Leser die Meeresbucht, unfassbar! Das ist ungefähr das doppelte des vorherigen Rekords und es toppt die durchschnittlichen zahlen um das sechsfache!

Wie genau dieser "Ansturm" zu Stande kam ist mir selbst noch ein Rätsel aber ich freue mich natürlich sehr über dieses Ergebnis, einen größeren Ansporn für einen Blogger gibt es nicht! 

Vielen Dank an alle die heute die Meeresbucht beehrten!


Morgen werden wieder frische Artikel "geliefert", bis dahin, einen feinen Abend wünscht das MBT...

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Wednesday, 10. february 2010 3 10 /02 /Feb. /2010 22:28

Schon in den vergangenen Tagen ließ der tägliche Nachschub an Artikeln in der Meeresbucht nach, dafür möchte ich mich bei allen Lesern entschuldigen. Dies liegt daran, dass ich momentan einfach nicht die Zeit finde mich um den Blog zu kümmern, kleinere Auszeiten werden also voraussichtlich sein, so dass vielleicht nur jeden zweiten Tag ein Post veröffentlicht wird.

Sobald es die die Zeit wieder zu lässt werde ich weiterhin Artikel verfassen, spätestens Ende Februar wird dann endgültig wieder alles beim alten sein.

Ich wünsche allen Lesern und Besuchern noch eine schöne und hoffentlich nicht allzu stressige Woche ,

Das MBT

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Monday, 8. february 2010 1 08 /02 /Feb. /2010 20:05

800px-Gavia_arctica1.jpgDieser Vogel trägt den Namen Prachttaucher (Gavia artica) ganz sicher zurecht. Wie gemalt wirken die hellen Streifen und Punkte auf dem Gefieder des Tieres.

Prachttaucher sind in weiten Teilen des nördlichen Eurasiens verbreitet wobei neben Schottland, Teilen Skandnaviens und dem Baltikum, beinahe das gesamtem Russland einschließlich Kamtschatka und die Grenzinseln der Aleuten zur Heimat der Kurzstreckenwanderer gehören, außerdem findet man ihn auch in Japan, am nördlichen Mittel- am Kaspischen oder auch am Schwarze Meer sowie an Europas und Ostchinas Küsten. Innerhalb der Brutzeit bewohnen die bis über 70cm langen Vögel hauptsächlich große Binnenseen oder Stehgewässer im Landesinneren ihres Verbreitungsgebiet, seltener finden sich küstennahe Nistplätze im Sortiment. Gebrütet wird in der Subarktis und den nördlichen gemäßigten Zonen wo für die Taucher optimale Bedingungen herrschen. Zum Nisten seperieren sich die Vögel paarweise, Reviere werden durch hauptsächlich aus lauten bestehendes Imponiergehabe abgesteckt. Zur Balz gehört neben dem singen der Partner im Duett auch das Synchronschwimmen, beides Merkmale die auf alle Taucheraten zutreffen.Noch dazu wechseln die Tiere in der Brut und Balzzeit ihr Gefieder welches dadurch einen höheren Schwarz- und Grauanteil sowie weitere weiße Verzierungen erhält, der normalerweise weiße Kehlbereich verschwindet.(Bild zeigt Gefiedertyp in der Paarungszeit)

Für die in einem aus Pflanzenteilen gebauten Nest aufwachsenden Jungen wird 3 Monate lang gesorgt von beiden Elternteilen gesorgt. 

Prachttaucher ernähren sich von Fischen, Amphibien und Krustentieren. Nach der im Winter endenden Brutzeit ziehen sich die Taucher in die Küstenregionen der oben genannten Gebiete zurück.

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